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SpaceX-CFO: Neuer Compute-Deal bringt Unternehmen näher an 100 Milliarden ARR

SpaceX-CFO verkündet neuen Milliardenvertrag – Unternehmen sieht sich auf Kurs zu 100 Milliarden Dollar ARR.

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SpaceX-CFO: Neuer Compute-Deal bringt Unternehmen näher an 100 Milliarden ARR

SpaceX-CFO Bret Johnsen hat auf einer Technologiekonferenz neue Details zur aggressiven Wachstumsstrategie des Raumfahrt- und KI-Unternehmens preisgegeben. Demnach hat SpaceX einen weiteren Hosting-Vertrag im Wert von mehr als 1,1 Milliarden Dollar pro Monat abgeschlossen, was die gesamten neuen jährlich wiederkehrenden Einnahmen (ARR) auf 13,3 Milliarden Dollar bringt. Damit rückt das ambitionierte Ziel des Unternehmens, bis Dezember 2026 eine ARR von über 100 Milliarden Dollar zu erreichen, in greifbare Nähe.

Das Unternehmen für Raketenstarts, Satelliten und künstliche Intelligenz hatte bereits bei seinem Börsendebüt für Aufsehen gesorgt. Beim ersten IPO wurden 85,7 Milliarden Dollar eingenommen, während die Marktkapitalisierung am ersten Handelstag auf über zwei Billionen Dollar anstieg. Wenn ein Unternehmen dieser Größenordnung eine Prognose abgibt, sollten Anleger genau hinhören.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

CFO Bret Johnsen betonte auf der Konferenz, dass SpaceX von seiner Partnerschaft mit Nvidia profitiert, dem exklusiven Anbieter der Grafikprozessoren (GPUs), die seine Rechenzentren antreiben. Dies verschaffe dem Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil, da es Rechenkapazitäten schneller bereitstellen könne als Wettbewerber. „Wir sind auf Kurs, oder wir glauben, auf Kurs zu sein, um 100 Milliarden Dollar ARR zu erreichen“, sagte Johnsen. Er fügte hinzu, er habe „noch größere Überzeugung“, dass SpaceX sein Ziel erreichen kann.

Eine einfache Rechnung untermauert diese Zuversicht. Allein vier kürzlich abgeschlossene Großverträge summieren sich auf rund 46,1 Milliarden Dollar ARR. Dazu gehören Deals mit Anthropic (1,25 Milliarden Dollar pro Monat, insgesamt 15 Milliarden Dollar ARR), <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet (920 Millionen Dollar pro Monat, insgesamt 11,04 Milliarden Dollar ARR) sowie zwei nicht näher bezeichnete Kunden mit Verträgen über 1,1 Milliarden Dollar beziehungsweise 1,11 Milliarden Dollar pro Monat.

Starlink und Raketenstartgeschäft als solide Basis

Doch das KI-Segment xAI ist nicht der einzige Umsatztreiber. SpaceX kündigte Mitte August die Übernahme des beliebten KI-Coding-Unternehmens Cursor an, das Berichten zufolge eine ARR von rund vier Milliarden Dollar beisteuert. Hinzu kommt das Starlink-Satelliten-Breitbandsegment, das im zweiten Quartal Umsätze in Höhe von 4,3 Milliarden Dollar generierte, was einer ARR von 17,2 Milliarden Dollar entspricht. Das Raketenstartgeschäft steuerte Ende des zweiten Quartals etwa vier Milliarden Dollar ARR bei.

Insgesamt belaufen sich die bestehenden ARR aus allen Quellen auf rund 71,3 Milliarden Dollar. Damit liegt SpaceX in Reichweite, um das ARR-Ziel von 100 Milliarden Dollar bis Dezember zu erreichen. CEO Elon Musk hatte bereits während der Q2-Earnings-Telefonkonferenz klargestellt: „Um klarzustellen: Die ARR von 100 Milliarden Dollar im Dezember ist kein Fragezeichen. Das ist das Ergebnis, das wir erzielen würden, wenn wir im Grunde nichts tun würden.“

Ambitionierte Langfristziele und Risiken

Falls SpaceX tatsächlich in der Lage sein sollte, sein Ziel zu erreichen, wäre dies eine bemerkenswerte Leistung – jedoch nur die erste von vielen. Musk erwähnte während der Q2-Earnings-Konferenz, dass SpaceX seine Finanzprognosen überarbeitet hat und nun erwartet, bis 2030 – statt wie zuvor geplant bis 2031 – Umsätze in Höhe von einer Billion Dollar zu erzielen.

SpaceX plant zudem, nächste Woche den Start von Starship Flight 14 durchzuführen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Die Super-Heavy-Lift-Rakete soll 26 V3-Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn bringen. Jeder weitere Erfolg wird den nächsten ermöglichen, doch das Verpassen eines einzigen Ziels könnte die Aktie ins Wanken bringen.

Anleger sollten jedoch beachten, dass SpaceX noch nicht rentabel ist. Dies liegt hauptsächlich an den hohen Investitionen, die erforderlich sind, um Starship – und letztlich Rechenzentren – in die Umlaufbahn zu bringen. Die Aktie wird derzeit zum 96-Fachen des Umsatzes gehandelt, sodass bereits viel Wachstum eingepreist ist. Obwohl es vieles gibt, das für das Unternehmen spricht, sollten Anleger mit Vorsicht agieren.

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