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Palantir meiden: Zwei Rüstungsaktien mit stabileren Perspektiven

Zwei hardwareorientierte Rüstungskonzerne bieten mehr Stabilität als der hochbewertete KI-Softwarespezialist.

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Palantir meiden: Zwei Rüstungsaktien mit stabileren Perspektiven

Der KI-Hype um Palantir hat den Aktienkurs des Softwarekonzerns in schwindelerregende Höhen getrieben. Doch Anleger, die vom Verteidigungsboom profitieren wollen, sollten einen Blick auf die hardwareorientierten Rüstungsschwergewichte RTX und Northrop Grumman werfen. Beide bieten eine deutlich stabilere Ertragsbasis als der hochbewertete KI-Darling.

Während Palantir mit seiner Softwareplattform im Mittelpunkt des KI-Defense-Spotlights steht, setzen die beiden Konkurrenten auf ein bewährtes Geschäftsmodell: mission-kritische Hardware und langfristige Regierungsverträge. Das macht sie aus Sicht vieler Analysten zu einer weniger spekulativen Anlage im Verteidigungssektor.

RTX: Ein Auftragsbestand von 289 Milliarden Dollar

Der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern RTX (ehemals Raytheon Technologies) verfügt über einen gewaltigen Auftragsbestand von 289 Milliarden Dollar. Allein 119 Milliarden Dollar davon entfallen auf den Verteidigungsbereich. Diese Zahlen verleihen dem Unternehmen eine außergewöhnliche Transparenz in Bezug auf die zukünftigen Einnahmen – ein entscheidender Vorteil gegenüber softwaregetriebenen Geschäftsmodellen.

Mit einem solchen Auftragspolster kann RTX über Jahre hinweg planen und investieren. Die langfristigen Verträge mit Regierungen weltweit sorgen für eine verlässliche Cashflow-Basis, die bei Palantir in dieser Form nicht gegeben ist.

Northrop Grumman: Jahrzehnteprojekte als Stabilitätsanker

Noch eindrucksvoller ist die Perspektive bei Northrop Grumman. Der Rüstungskonzern kann auf einen Auftragsbestand von 104,7 Milliarden Dollar verweisen. Zwei Großprojekte stechen dabei besonders hervor: das B-21-Bomber-Programm und die Sentinel-Raketenprogramme.

Diese Programme sind auf Jahrzehnte ausgelegt und generieren Folgeaufträge, die dem Unternehmen eine langfristige Planungssicherheit bieten. Für Anleger bedeutet dies eine verlässliche Ertragsperspektive, die weit über die nächsten Quartalszahlen hinausreicht.

Der fundamentale Unterschied zu Palantir

Der entscheidende Unterschied zwischen Palantir und den beiden Rüstungswerten liegt im Geschäftsmodell. Palantir verfolgt einen softwaregetriebenen Ansatz mit einer deutlich höheren Bewertung. Das macht die Aktie anfälliger für Kursschwankungen und Stimmungsumschwünge am Markt.

RTX und Northrop Grumman hingegen bieten eine solide Exposition gegenüber physischer, mission-kritischer Hardware. Ihre Auftragsbücher sind gefüllt mit Projekten, die nicht einfach aufgeschoben oder gestrichen werden können – ein Stabilitätsfaktor, den reine Softwareunternehmen in dieser Form nicht bieten.

Für deutsche Anleger, die vom anhaltenden Verteidigungsboom profitieren möchten, ohne das volle Bewertungsrisiko von KI-Hype-Aktien einzugehen, könnten RTX und Northrop Grumman daher die überlegene Wahl sein. Die Kombination aus gigantischen Auftragsbeständen, langfristigen Regierungsverträgen und hardwarebasierten Kernkompetenzen schafft eine Ertragstransparenz, die Palantir in dieser Form nicht vorweisen kann.

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