Harris' Abschlussrede betont Wahlbedeutung
Kritik an Trump und Solidarität im Nahen Osten

Kamala Harris hielt am Donnerstagabend in Chicago ihre Abschlussrede beim Parteitag der Demokraten und nahm offiziell ihre Nominierung als Präsidentschaftskandidatin an. Die Vizepräsidentin betonte, dass die kommende US-Präsidentschaftswahl eine der bedeutendsten in der Geschichte des Landes sei. Sie hob hervor, dass die Wahl weitreichende Konsequenzen für die Nation habe, insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeit einer Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus. Harris bezeichnete dies als extrem ernsthafte Gefahr.
In ihrer Rede bedankte sich Harris zunächst bei Präsident Joe Biden und lobte seine bisherigen Erfolge. Sie sprach über ihren persönlichen Werdegang, ihre Kindheit als Tochter von Immigranten und die bedeutenden Ereignisse, die sie zu einer Strafverteidigerin führten. Harris positionierte sich klar gegen Donald Trump und die ultrarechte Agenda der Republikanischen Partei. Sie verurteilte Trumps Rolle beim Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 sowie seine jüngsten strafrechtlichen Verurteilungen in mehreren Bundesstaaten.
Harris kündigte an, als Präsidentin für alle Amerikaner da zu sein und die Verfassungsprinzipien des Landes hochzuhalten, darunter Rechtsstaatlichkeit und faire Wahlen. Sie warnte, dass Trump von Diktatoren und Autokraten unterstützt werde, da er selbst autokratische Tendenzen zeige. In ihrer Rede ging sie auch auf den Konflikt im Nahen Osten ein. Sie bekundete ihre Solidarität mit Israel und versicherte, dass die USA weiterhin Unterstützung zur Selbstverteidigung leisten würden. Gleichzeitig zeigte sie sich besorgt über das Leid der Zivilbevölkerung im Gazastreifen und forderte ein Ende des Leids sowie die Verwirklichung der Rechte der Palästinenser auf Würde und Selbstbestimmung.
Zum Abschluss ihrer Rede begrüßte Harris ihren Ehemann Doug Emhoff sowie den Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Walz und dessen Frau Gwen Walz auf der Bühne.
