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Schwedens Mineralstrategie ebnet Weg für Tertiarys Flussspat-Projekt

Neue Einstufung kritischer Mineralien als nationales Sicherheitsinteresse könnte Storuman-Bergbauprojekt beleben.

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Schwedens Mineralstrategie ebnet Weg für Tertiarys Flussspat-Projekt

Das an der AIM notierte Unternehmen Tertiary Minerals hat die jüngste Ankündigung der schwedischen Regierung zur neuen Mineralstrategie begrüßt. Diese könnte vielversprechende Perspektiven für das seit Jahren umstrittene Flussspat-Projekt Storuman des Unternehmens eröffnen. Seit der Bekanntgabe verzeichnet Tertiary vermehrt Anfragen zum aktuellen Status des Projekts.

Ende Juli kündigte Schweden eine neue Mineralstrategie an, die kritische Mineralien – darunter auch Flussspat – als von nationaler Sicherheitsrelevanz einstuft. Diese Neubewertung soll es dem Staat erleichtern, Land für Bergbauprojekte zuzuweisen. Für Tertiary Minerals könnte dies ein entscheidender Wendepunkt sein.

Projekt Storuman mit langer Geschichte

Das Projekt Storuman gilt als das am weitesten fortgeschrittene Flussspat-Projekt Skandinaviens. Allerdings ist es auch ein Bereich, in dem es immer wieder zu Spannungen mit der samischen Ureinwohnerbevölkerung kommt. Bereits im Jahr 2011 wurde eine positive wirtschaftliche Vorstudie (Scoping Study) zum Projekt veröffentlicht. Fünf Jahre später, im Jahr 2016, wurde ein Antrag auf eine 25-jährige Bergbaubewilligung zunächst genehmigt.

Die erteilte Bergbaugenehmigung wurde jedoch anschließend wieder aufgehoben. Seither befindet sich das Projekt in einem Berufungsverfahren. Tertiary reichte Anfang 2025 seine neueste Berufung im Zusammenhang mit dem Projekt Storuman ein. Das Unternehmen wartet nun auf eine Entscheidung über diese Berufung.

Positive Signale, aber keine konkreten Zeitpläne

Tertiary Minerals stuft die kürzlich von der schwedischen Regierung angekündigte Mineralstrategie grundsätzlich als positiv ein. Allerdings wurde das Unternehmen bislang nicht über zusätzliche Informationen bezüglich eines wahrscheinlichen Zeitrahmens für das Ergebnis seiner Berufung informiert. Die neue Strategie könnte dennoch den politischen Druck erhöhen, Verfahren zu beschleunigen.

Flussspat (Flourspat) ist ein strategisch wichtiger Rohstoff, der unter anderem in der Stahlindustrie, bei der Herstellung von Aluminium sowie in der chemischen Industrie und für optische Geräte benötigt wird. Die Einstufung als kritischer Rohstoff von nationaler Sicherheitsrelevanz unterstreicht die wachsende Bedeutung, die Europa der sicheren Versorgung mit solchen Mineralien beimisst.

Für deutsche Anleger ist Tertiary Minerals ein interessanter Fall: Das Unternehmen ist klein, aber mit einem der fortgeschrittensten Flussspat-Projekte Skandinaviens positioniert. Die politische Entwicklung in Schweden könnte nun endlich den lang erwarteten Durchbruch bringen. Entscheidend wird sein, wie die schwedischen Behörden die Berufung von Tertiary bewerten und ob die neue Mineralstrategie tatsächlich zu einer beschleunigten Genehmigung führt.

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