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Gürtelrose-Impfung: Neue Studien zu Demenz und Herzschutz

Shingrix könnte Demenz verzögern und Herzrisiken senken – doch Ärzte fordern mehr Studien.

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Gürtelrose-Impfung: Neue Studien zu Demenz und Herzschutz

**Gürtelrose-Impfung: Neue Studien zu Demenz und Herzschutz

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Immer mehr Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass der Gürtelrose-Impfstoff Shingrix weit mehr kann als nur vor einer schmerzhaften Viruserkrankung zu schützen. Wissenschaftler untersuchen zunehmend, ob die Vakzine von GlaxoSmithKline (GSK) auch das Demenzrisiko senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Die Ergebnisse sind vielversprechend, doch Mediziner mahnen zur Vorsicht.

Eine im vergangenen Monat in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlichte Studie liefert neue Daten: Demnach senkte Shingrix bei Amerikanern ab 60 Jahren das Risiko für ischämische Herzkrankheiten über einen Zeitraum von sieben Jahren um zehn Prozent. Bei Herzinsuffizienz betrug der Rückgang sogar zwölf Prozent. Verglichen wurden die Probanden mit Personen, die einen älteren Gürtelrose-Impfstoff erhielten, der in den USA nicht mehr erhältlich ist.

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Biohacker setzen auf den Impfstoff

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Die Ergebnisse befeuern eine wachsende Bewegung: Biohacker und Gesundheitsoptimierer setzen verstärkt auf den Gürtelrose-Impfstoff, um Herzproblemen vorzubeugen und Demenz hinauszuzögern. Die Idee dahinter: Eine Impfung könnte nicht nur das Immunsystem gegen Viren stärken, sondern auch entzündliche Prozesse im Körper reduzieren, die mit Alterungserscheinungen und neurodegenerativen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.

Doch die medizinische Fachwelt bleibt skeptisch. Ärzte fordern klinische Evidenz aus strengen, randomisierten Studien, bevor sie ihren Patienten entsprechende Empfehlungen aussprechen können. Die bisherigen Daten stammen aus Beobachtungsstudien, die zwar statistische Zusammenhänge zeigen, aber keine Kausalität beweisen.

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Was bedeutet das für Anleger?

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Für Aktionäre von GSK sind die Entwicklungen durchaus relevant. Der britische Pharmakonzern notiert unter dem Kürzel GSK an der Londoner Börse und erzielt mit Shingrix bereits heute Milliardenumsätze. Sollten sich die positiven Nebeneffekte des Impfstoffs in weiteren Studien bestätigen, könnte dies die Nachfrage zusätzlich ankurbeln und das Produkt noch wertvoller machen.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Der Weg von vielversprechenden Beobachtungsstudien bis zur offiziellen Zulassungserweiterung ist lang und teuer. GSK müsste eigene klinische Studien aufsetzen, um die Schutzwirkung gegen Demenz oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen offiziell belegen zu können.

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Fazit**

Die Forschung zur Gürtelrose-Impfung entwickelt sich rasant. Dass Shingrix möglicherweise weit über den eigentlichen Impfschutz hinauswirkt, ist wissenschaftlich spannend und für Anleger interessant. Bis jedoch gesicherte medizinische Empfehlungen ausgesprochen werden können, bleibt abzuwarten. Die aktuellen Daten aus Nature Medicine sind ein wichtiger Schritt – aber noch nicht das letzte Wort.

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