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Goldpreis sinkt leicht nach starkem Anstieg

Schwache US-Arbeitsmarktdaten und Zinsfantasie prägen den Wochenauftakt am Edelmetallmarkt

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Goldpreis sinkt leicht nach starkem Anstieg

Der Goldpreis ist am Montag leicht gesunken, nachdem Anleger nach dem deutlichen Anstieg am Freitag Gewinne mitgenommen haben. Der Rückgang folgt auf schwächer als erwartete Arbeitsmarktdaten aus den USA, die zuvor die Hoffnung auf eine Zinssenkung der US-Notenbank im September befeuert hatten. Der Spotpreis für Gold sank um 0,1 Prozent auf 3.361,32 US-Dollar pro Unze. Am Freitag war der Preis noch um über zwei Prozent gestiegen. US-Gold-Futures legten hingegen um 0,4 Prozent auf 3.414,20 US-Dollar zu.

Laut Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade, reagierte der Goldmarkt zu Wochenbeginn mit Zurückhaltung. Der Preisrückgang sei auf Gewinnmitnahmen sowie eine Stabilisierung des US-Dollars zurückzuführen. Die jüngsten Arbeitsmarktdaten hatten gezeigt, dass im Juli lediglich 73.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden. Im Vormonat lag der Zuwachs – nach unten revidiert – noch bei 14.000. Die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinssenkung im September liegt laut dem CME FedWatch Tool nun bei 81 Prozent.

Parallel dazu steht die Handelspolitik der USA erneut im Fokus. US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche neue Zölle gegen zahlreiche Länder verhängt. Diese dürften laut dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer im Rahmen der laufenden Verhandlungen nicht zurückgenommen werden. Greer äußerte sich dazu in der CBS-Sendung „Face the Nation“. Analysten gehen davon aus, dass geopolitische Spannungen und konjunkturelle Unsicherheiten dem Goldpreis weiterhin Unterstützung bieten könnten.

Gold gilt in unsicheren Zeiten traditionell als sicherer Hafen. Insbesondere in einem Umfeld mit niedrigen Zinsen zeigt sich das Edelmetall oft stark. Die Bank Citi hob ihre Prognose für den Goldpreis in den kommenden drei Monaten auf 3.500 US-Dollar pro Unze an – zuvor lag die Schätzung bei 3.300 US-Dollar. Zugleich wurde die erwartete Handelsspanne nach oben korrigiert: von bisher 3.100 bis 3.500 auf 3.300 bis 3.600 US-Dollar.

Auch andere Edelmetalle verzeichneten Kursbewegungen. Der Preis für Silber stieg um 0,6 Prozent auf 37,24 US-Dollar pro Unze. Platin verteuerte sich um 0,2 Prozent auf 1.317,81 US-Dollar, Palladium legte ebenfalls um 0,2 Prozent zu und notierte zuletzt bei 1.210,00 US-Dollar.

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