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Goldpreis gibt leicht nach nach Handelsdeal

Trump-Abkommen mit Japan stärkt Risikofreude, doch schwacher Dollar stützt das Edelmetall

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Goldpreis gibt leicht nach nach Handelsdeal

Die Aussicht auf eine Entspannung im internationalen Handel hat den Goldpreis leicht sinken lassen. Nachdem US-Präsident Donald Trump ein Handelsabkommen mit Japan verkündet hatte, legten asiatische Aktienmärkte zu, während das Interesse an sicheren Häfen wie Gold etwas nachließ. Dennoch wurde der Rückgang des Goldpreises durch die Schwäche des US-Dollars und niedrigere Renditen bei US-Staatsanleihen begrenzt.

Zum frühen Mittwochmorgen fiel der Preis für Spot-Gold um 0,2 Prozent auf 3.422,95 US-Dollar je Unze. Zuvor hatte das Edelmetall den höchsten Stand seit dem 16. Juni erreicht. Auch US-Gold-Futures gaben im frühen Handel um 0,2 Prozent auf 3.436,10 Dollar nach. Analysten sehen die Möglichkeit, dass sich die Risikobereitschaft der Anleger weiter verstärkt, sollte es vor dem Stichtag 1. August zu weiteren Handelsvereinbarungen kommen – was die Nachfrage nach Gold zusätzlich drücken könnte.

Trump hatte erklärt, dass das neue Abkommen mit Japan einen Zollsatz von 15 Prozent auf US-Importe aus dem Land beinhalte. Gleichzeitig kündigte US-Finanzminister Scott Bessent Gespräche mit chinesischen Vertretern in der kommenden Woche in Stockholm an, bei denen es um eine mögliche Verlängerung der Frist zur Aushandlung eines Handelsdeals gehen soll. Diese Entwicklungen befeuern die Hoffnung auf eine Deeskalation in den wirtschaftspolitischen Spannungen.

Japanische Aktien führten infolge der Handelsnachrichten die Kursgewinne in Asien an. Der Dollar-Index notierte derweil nahe einem Zweiwochentief, was Gold für Investoren außerhalb des Dollarraums attraktiver macht. Auch die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen bewegten sich zuletzt auf dem niedrigsten Niveau seit dem 9. Juli.

In den USA sorgte Präsident Trump unterdessen erneut für Schlagzeilen, als er den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, verbal attackierte. Er bezeichnete ihn als „Dummkopf“ und kündigte dessen Abgang innerhalb der nächsten acht Monate an. Marktbeobachter warnten vor erhöhter Volatilität unter den aktuellen Bedingungen niedriger Liquidität – insbesondere, falls der politische Druck auf die Fed-Spitze nachlassen sollte.

Der Goldpreis könnte laut Analysten trotz aktueller Schwäche kurzfristig wieder in Richtung der Marke von 3.500 Dollar steigen, sofern der Dollar weiter unter Druck bleibt. Bei den anderen Edelmetallen verzeichnete der Markt am Mittwoch ebenfalls leichte Verluste: Silber fiel um 0,2 Prozent auf 39,20 Dollar je Unze, Platin gab um 0,1 Prozent auf 1.439,65 Dollar nach, und Palladium verlor 0,2 Prozent auf 1.272,50 Dollar.

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