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Wall-Street-Chefs bei Trumps Staatsdinner für Chinas Xi

Jamie Dimon und Jane Fraser planen Teilnahme am Bankett mit Xi Jinping in Washington.

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Wall-Street-Chefs bei Trumps Staatsdinner für Chinas Xi

Die Spitzen der amerikanischen Finanzwelt bereiten sich auf einen besonderen diplomatischen Termin vor. Der JPMorgan-Chase-Chef Jamie Dimon und Citigroup-Chefin Jane Fraser werden voraussichtlich an dem Staatsdinner von Präsident Donald Trump für den chinesischen Staatschef Xi Jinping in Washington nächste Woche teilnehmen. Das berichten mit der Angelegenheit vertraute Quellen übereinstimmend gegenüber CNBC und Reuters.

Das Staatsbankett findet am kommenden Donnerstag in Washington statt. Die Gästeliste selbst wurde bislang nicht öffentlich gemacht. Das Weiße Haus reagierte nicht umgehend auf die Anfragen von CNBC nach einer Stellungnahme zu den Informationen der Quellen, die Anonymität wahren wollten, um über die nicht öffentliche Gästeliste zu sprechen.

Neben den beiden Bankenchefs stoßen weitere Top-Executives zu der Runde. Auch der OpenAI-Chef Sam Altman und Nvidia-Chef Jensen Huang planen Berichten zufolge die Teilnahme am Staatsdinner. Die Anwesenheit der Tech-Größen unterstreicht die strategische Bedeutung, die Trump der Begegnung mit Xi beimisst.

Bankenchefs mit China-Erfahrung

Besonders Jane Fraser bringt bereits diplomatische Erfahrung mit. Die Citigroup-Chefin war bereits Teil der US-Delegation von Wirtschaftsführern, die sich Trump bei seiner Reise nach Peking im Mai anschloss. Ihre erneute Teilnahme an einem hochrangigen Treffen mit chinesischer Beteiligung zeigt die enge Verflechtung von US-Finanzwirtschaft und Außenpolitik.

Jamie Dimon, der langjährige Chef der größten US-Bank JPMorgan Chase, ist ebenfalls kein Unbekannter in der politischen Arena. Der Banker hat sich in der Vergangenheit mehrfach zu wirtschaftspolitischen Themen geäußert und pflegt Kontakte in beide politische Lager.

Die Präsenz von Sam Altman und Jensen Huang verleiht dem Dinner eine zusätzliche technologische Dimension. Beide Unternehmen – OpenAI und Nvidia – stehen im Zentrum des globalen KI-Booms. China und die USA ringen derzeit um die Vorherrschaft in dieser Zukunftstechnologie.

Hintergrund des Staatsbesuchs

Der Besuch von Xi Jinping in Washington ist ein diplomatisches Großereignis. Staatsdinner dieser Art dienen traditionell nicht nur dem protokollarischen Austausch, sondern auch der informellen Diplomatie hinter den Kulissen. Die Anwesenheit von Wirtschaftsführern signalisiert, dass Handels- und Wirtschaftsthemen auf der Agenda eine zentrale Rolle spielen dürften.

Reuters hatte die geplante Teilnahme der Bankenchefs bereits am Freitag gemeldet. Die Berichterstattung von CNBCs Ritika Shah trug zu den Informationen bei. Die genauen Details der Gespräche zwischen Trump und Xi sowie die endgültige Gästeliste bleiben vorerst unter Verschluss.

Für deutsche Anleger ist der Besuch von besonderem Interesse. Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China haben direkte Auswirkungen auf die globalen Märkte. Sollten sich bei dem Treffen Annäherungen oder neue Spannungen abzeichnen, könnte dies auch Auswirkungen auf den DAX und die exportorientierte deutsche Wirtschaft haben.

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