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US-Supreme-Court kippt Trump-Zölle: Neue Handelspolitik mit globalen Folgen

Der Oberste Gerichtshof der USA hat zentrale Präsidentschaftszölle für ungültig erklärt – Trump reagiert mit sofortigen Gegenmaßnahmen.

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US-Supreme-Court kippt Trump-Zölle: Neue Handelspolitik mit globalen Folgen

Der US Supreme Court hat in einem wegweisenden Urteil die auf dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) basierenden Zölle von Präsident Trump für ungültig erklärt. Betroffen sind insbesondere die reziproken Zölle zur Bekämpfung von Handelsungleichgewichten sowie gezielte Abgaben gegen China, Mexiko und Kanada. Letztere waren teilweise mit dem Fentanyl-Schmuggel begründet worden.

Die Trump-Administration reagierte umgehend: Auf Basis von Section 122 des Trade Act von 1974 sollen neue Zölle eingeführt werden, die für maximal 150 Tage gelten dürfen. Zunächst mit 10 Prozent angekündigt, hob Trump den Satz anschließend auf global 15 Prozent an – eine Diskrepanz, die das Weiße Haus bislang nicht offiziell aufgelöst hat. Zusätzlich laufen neue Zolluntersuchungen, die weitere Unsicherheit erzeugen.

Ungleiche Belastung für Handelspartner

Die neuen Section-122-Zölle treffen US-Verbündete und Rivalen unterschiedlich hart. China, Mexiko und Kanada, die bislang von besonders hohen IEEPA-Strafzöllen belastet wurden, profitieren per Saldo vom Wegfall dieser spezifischen Abgaben. Anders sieht es für enge US-Partner aus: Großbritannien, die Europäische Union und Singapur könnten unter dem neuen System höhere handelsgewichtete Zölle zahlen als bisher.

Die EU fordert umgehend Klarheit und besteht darauf, dass bestehende Vereinbarungen – darunter Ausnahmen für portugiesische Korkexporte – eine Zollerhöhung über die vereinbarte 15-Prozent-Grenze hinaus verhindern müssen. Japan und Südkorea, die im vergangenen Jahr einer 15-Prozent-Obergrenze zugestimmt hatten (Japan verpflichtete sich zu Investitionen von 550 Milliarden US-Dollar in den USA), sehen ihre handelsgewichteten Durchschnittszölle nun ebenfalls steigen. Südkoreas Handelsminister kündigte Konsultationen an, um die zuvor gesicherten Exportbedingungen zu schützen.

Offen bleibt zudem, ob das US-Finanzministerium gerichtlich zur Rückerstattung bereits gezahlter Zölle verpflichtet werden kann. Chinas Handelsministerium forderte die USA auf, alle einseitigen Zölle aufzuheben.

Sicherheitskrise erschüttert Mexiko-Tourismus

Parallel zur Zolldebatte sorgt eine schwere Sicherheitskrise in Mexiko für Schlagzeilen. Nach der Tötung des berüchtigten Kartellführers Nemesio Rubén Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho

FinanzenMarktbericht

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