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TSX-Futures steigen: Öl und Gold im Iran-Konflikt gefragt

Der anhaltende Nahost-Konflikt treibt Rohstoffpreise nach oben und stützt den kanadischen Aktienmarkt am Mittwoch.

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TSX-Futures steigen: Öl und Gold im Iran-Konflikt gefragt

Die Futures auf den kanadischen S&P/TSX 60 Index legten am Mittwoch um 11 Punkte oder 0,5 Prozent zu. Rückenwind lieferten steigende Öl- und Goldpreise inmitten des fünften Kampftages zwischen dem Iran und den gemeinsamen Streitkräften der USA und Israels. Der rohstofflastige TSX-Index profitiert traditionell stark von Bewegungen bei Energie- und Edelmetallpreisen.

Der S&P/TSX Composite Index hatte am Dienstag noch 2,2 Prozent auf 33.784,94 Punkte nachgegeben – der stärkste Tagesrückgang seit dem 12. Februar. Belastet hatte die Nervosität über die geopolitischen Spannungen sowie ein durch US-Dollar-Stärke ausgelöster Rückgang der Goldpreise. Inzwischen haben sich die Edelmetallpreise jedoch wieder erholt und stützen den Markt.

Friedenssignale aus Teheran bewegen die Märkte

Einen entscheidenden Stimmungsumschwung lösten Berichte der New York Times aus: Iranische Vertreter sollen dem CIA ein Angebot zur Erörterung von Waffenstillstandsbedingungen unterbreitet haben. Auch US-Aktienindex-Futures drehten daraufhin ins Plus – S&P 500 Futures gewannen 0,1 Prozent, Nasdaq 100 Futures legten 0,2 Prozent zu. Der Dow Jones zeigte sich weitgehend unverändert.

US-Admiral Brad Cooper, Kommandeur der US-Streitkräfte im Nahen Osten, verdeutlichte das Ausmaß der bisherigen Kämpfe: Mehr als 2.000 iranische Ziele seien getroffen worden, 17 Schiffe der iranischen Marine versenkt und die Luftverteidigung des Landes stark geschwächt. Gleichzeitig nimmt Israel weiterhin die Hisbollah im Libanon ins Visier, nachdem die pro-iranische Miliz nach dem Tod von Ayatollah Ali Khamenei Raketen auf Israel abgefeuert hatte.

Die inflationären Folgen des Konflikts bleiben ein zentrales Marktrisiko. Ein anhaltender Krieg könnte die globale Energieversorgung empfindlich stören und Öl- sowie Gaspreise weiter in die Höhe treiben. Steigende Energiepreise würden die Inflation weltweit anheizen, das Wirtschaftswachstum bremsen und die großen Zentralbanken zu einer restriktiveren Geldpolitik zwingen.

Zinswende in den USA rückt in weite Ferne

Die Sorge vor energiegetriebener Inflation hat die Erwartungen an baldige Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve deutlich gedämpft. Laut dem CME FedWatch Tool rechnen die Märkte nun damit, dass die Zinsen bis mindestens Juli unverändert bleiben. Händler warten nun gespannt auf eine Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten.

Auf dem Wirtschaftskalender stehen in dieser Woche die monatlichen ADP-Beschäftigungsdaten sowie das Beige Book der Fed. Am Donnerstag folgen Challenger-Stellenstreichungsdaten und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Den Höhepunkt bilden am Freitag die Nonfarm Payrolls für Februar, die richtungsweisende Hinweise für die künftige Zinspolitik liefern dürften.

Auf Unternehmensseite sorgte der US-Cybersicherheitsspezialist CrowdStrike für positive Impulse: Das Unternehmen übertraf mit seinen Quartalsergebnissen die Erwartungen der Wall Street und lieferte damit einen der wenigen positiven Akzente in einem ansonsten von Unsicherheit geprägten Marktumfeld.

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