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Stanley Druckenmillers Top-Aktie Natera: Ein No-Brainer-Kauf?

Seit acht Quartalen setzt Starinvestor Druckenmiller auf Natera – ein Diagnostikunternehmen mit enormem Potenzial.

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Stanley Druckenmillers Top-Aktie Natera: Ein No-Brainer-Kauf?

Stanley Druckenmiller zählt zu den erfolgreichsten Investoren der Welt. Sein Family Office Duquesne hält seit nunmehr acht Quartalen in Folge eine Aktie als größte Position, die kein bekannter Name ist, sondern ein Gesundheitsdiagnostikunternehmen der nächsten Generation: Natera (NTRA).

Das Unternehmen hat sich auf hochmoderne Liquid Biopsies spezialisiert, also Bluttests, die etwa zirkulierende Tumor-DNA nachweisen können. Der personalisierte, tumorinformierte Ansatz macht Natera zu einem führenden Anbieter in der Onkologie.

Beeindruckende Wachstumszahlen

Der wichtigste Test des Unternehmens heißt Signatera. Er basiert auf dem individuellen Tumorprofil des Patienten und wird zur Krebsfrüherkennung eingesetzt. Im zweiten Quartal verarbeitete Natera rund 296.700 onkologische Tests – ein Anstieg von 57 Prozent im Jahresvergleich.

Insgesamt stieg die Zahl der abgeschlossenen Tests um mehr als 22 Prozent und überschritt die Marke von einer Million. Der Umsatz legte im zweiten Quartal um 38 Prozent zu. Gleichzeitig konnte der Nettoverlust deutlich reduziert werden: von knapp 101 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf unter 67 Millionen US-Dollar.

Finanzielle Stabilität und Ausblick

Ein entscheidender Faktor für jedes wachsende Gesundheitsunternehmen ist die Frage, wie lange es Verluste verkraften kann. Bei Natera sieht die Lage solide aus: Ende Juni verfügte das Unternehmen über knapp 1,1 Milliarden US-Dollar an Barmitteln. Die Cash-Position war in jedem der vier vorangegangenen Quartale leicht gestiegen.

Das Management erwartet für das gesamte Jahr 2026 zudem einen positiven freien Cashflow. Die Kapitaldecke wird also nicht so bald versiegen.

Auch international expandiert Natera. Im späten Juni erhielt das Unternehmen die Genehmigung der japanischen Arzneimittel- und Medizinproduktebehörde (PMDA) für Signatera zum Screening von Darmkrebs. Zudem steigt die Akzeptanz der Diagnostik dank erweiterter lokaler Deckungsentscheidungen des Medicare-Programms.

Analysten sehen deutliche Besserung

Laut Daten von Yahoo! Finance verfolgen derzeit 19 Analysten die Aktie. Ihre kollektive Schätzung für das Defizit im Gesamtjahr 2026 liegt bei 1,39 US-Dollar pro Aktie und für 2027 bei nur noch 0,09 US-Dollar pro Aktie. Beides wäre eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von 1,52 US-Dollar pro Aktie im Vorjahr.

Die Konsensprognose für den Jahresumsatz liegt bei 2,91 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr – ein Anstieg von fast 26 Prozent gegenüber 2025. Für 2027 wird ein weiterer Anstieg auf knapp 3,5 Milliarden US-Dollar erwartet.

Risiken und hohe Bewertung

Natera ist keine makellose Aktie. Die Gewinnausfälle sind zwar rückläufig, aber immer noch beträchtlich. Die Kosten werden für das Unternehmen stets hoch bleiben. Zudem gewinnt die Aktie zunehmend an Bekanntheit – nicht zuletzt dank Druckenmiller.

Die Kursentwicklung spricht Bände: Die Aktie legte im letzten Jahr um 87 Prozent zu, während der S&P-500 lediglich 17 Prozent gewann. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei fast 17 – eine extrem hohe Bewertung.

Trotz des starken Kursanstiegs sehen viele Analysten noch Raum für weitere Steigerungen. Natera hat nur wenige vergleichbare Wettbewerber, und je effektiver ein Diagnoseverfahren ist, desto größer wird die Nachfrage sein. Für Anleger, die bereit sind, die hohe Bewertung zu akzeptieren, bleibt die Aktie ein interessanter Kandidat.

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