Definium Therapeutics: Synthetisches LSD treibt Aktie nach 190% Plus weiter an
Definium gelingt mit synthetischem LSD ein Durchbruch bei Angststörungen – Aktie legt erneut zu.

Definium Therapeutics hat am Montag positive Studienergebnisse für sein synthetisches LSD-Präparat DFTX vorgelegt. Das Unternehmen teilte mit, dass der Wirkstoff die Symptome von Angstzuständen signifikant linderte. Die Aktie, die im laufenden Jahr bereits um 190 Prozent gestiegen war, legte daraufhin weiter zu.
Die Studie zeigt eine deutliche Überlegenheit des synthetischen LSDs gegenüber Placebo. Patienten wiesen zwölf Wochen nach der Behandlung eine Verbesserung um 9,8 Punkte auf der Hamilton-Angst-Ratingskala auf. Die Skala umfasst insgesamt 56 Punkte. In der Placebo-Gruppe verbesserte sich der Wert lediglich um 4,7 Punkte.
Wirkung tritt rasch ein
Besonders bemerkenswert ist der schnelle Wirkungseintritt. Erste Verbesserungen zeigten sich bereits kurz nach der Behandlung. Dies unterscheidet DFTX von vielen konventionellen Angstmedikamenten, die oft erst nach Wochen ihre volle Wirkung entfalten.
Definium Therapeutics setzt damit seinen Höhenflug an der Börse fort. Der Aktienkurs hat sich im laufenden Jahr nahezu verdreifacht. Die neuen Studiendaten könnten dem Unternehmen den Weg zu einer Zulassung ebnen. Synthetische Psychedelika gelten als vielversprechender neuer Ansatz in der Psychiatrie.
Die Hamilton-Angst-Ratingskala ist ein etabliertes Instrument zur Messung von Angstsymptomen. Ein Unterschied von mehr als fünf Punkten zwischen Verum und Placebo wird in der Fachwelt als klinisch bedeutsam angesehen. Definium hat diesen Wert mit seiner Studie deutlich übertroffen.
Das Unternehmen forscht an synthetischen Psychedelika für verschiedene psychiatrische Indikationen. DFTX ist der am weitesten fortgeschrittene Wirkstoffkandidat. Die aktuellen Daten stärken die Position von Definium in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt.
Weitere Studienergebnisse und der weitere Zeitplan für die klinische Entwicklung werden mit Spannung erwartet. Die vollständigen Daten dürften auf kommenden medizinischen Fachkongressen präsentiert werden.
