Milford Mining erhält 25 Mio. USD für Ausbau der Utah-Anlagen
USDA sagt 25 Mio. Dollar für Kupfer- und Seltene-Erden-Produktion zu

Die Milford Mining Company Utah (MMCU) hat eine bedingte Zusage des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) über 25 Millionen US-Dollar erhalten. Die Mittel stammen aus dem Rural Development Business & Industry Loan Guarantee Program und sollen in den Ausbau der Bergbau- und Aufbereitungsanlagen des Unternehmens in Milford, Utah, fließen.
MMCU betreibt einen vollständig genehmigten Bergbau- und Verarbeitungskomplex im Beaver County, der sowohl Kupferkathoden als auch Kupferkonzentrat produziert. Die namensgebende Mine beherbergt diverse Mineralien, darunter Wolfram, Antimon und andere Seltene-Erden-Elemente. Auf dem rund 62.000 Acres (etwa 25.000 Hektar) großen Gelände besteht nach Unternehmensangaben ein erhebliches ungenutztes Explorationspotenzial.
Wiedereröffnung nach Jahren der Stilllegung
Die Mine in Milford war jahrelang stillgelegt, bevor MMCU sie im Jahr 2023 wieder in Betrieb nahm. Seither arbeitet das Unternehmen daran, die Produktion hochzufahren und die Anlagen zu modernisieren. Mit der nun zugesagten Finanzierung soll der nächste große Schritt folgen: die Verdopplung der Kupferdurchsatzkapazität bis Ende nächsten Jahres.
Der Ausbau wird voraussichtlich rund 100 neue Arbeitsplätze im ländlichen Utah schaffen. Damit würde sich der aktuelle Personalbestand des Unternehmens von 180 Mitarbeitern deutlich erhöhen. Für die Region im Beaver County ist dies ein wichtiges wirtschaftliches Signal.
Finanzierung über 16,5 Jahre
Die vorgesehene Vereinbarung hat eine Laufzeit von 16,5 Jahren und wird privat durch eine Spezialabteilung der in Kentucky ansässigen Magnolia Bank finanziert. Mit Abschluss der Finanzierung sollen die Investitionen in Kapitalverbesserungen fließen, die darauf abzielen, die Aufbereitungstechnik zu modernisieren, operative Engpässe zu beseitigen, die Effizienz zu steigern und die Produktionskapazität des Unternehmens zu verdoppeln.
„Diese Finanzierung stellt einen wichtigen Meilenstein für die langfristige Zukunft unserer Operationen in Utah dar“, sagte MMCU-Vorsitzender Roger Barris in einer Pressemitteilung. „Wir werden bedeutende Investitionen tätigen, die unsere Fähigkeit stärken, Kupfer und andere kritische Mineralien an die amerikanische Industrie zu liefern. Ebenso wichtig ist, dass wir zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Aufrechterhaltung wirtschaftlicher Chancen beitragen.“
Bedeutung für kritische Rohstoffe
Die Finanzierung durch das USDA-Programm unterstreicht die strategische Bedeutung des Projekts. Kupfer, Wolfram, Antimon und Seltene Erden gelten als kritische Mineralien, die für zahlreiche Industriezweige – von der Elektromobilität über die Verteidigungstechnik bis hin zur erneuerbaren Energie – unverzichtbar sind. Die US-Regierung fördert daher gezielt den heimischen Abbau dieser Rohstoffe, um Importabhängigkeiten zu reduzieren.
Für MMCU eröffnet die Finanzierung die Möglichkeit, die Mine in Milford langfristig als bedeutenden Produzenten kritischer Mineralien in den USA zu etablieren. Das Unternehmen betont, dass auf dem weitläufigen Gelände noch erhebliches Explorationspotenzial schlummert, das in Zukunft weitere Wertsteigerungen ermöglichen könnte.
Ausblick
Mit der Verdopplung der Kupferdurchsatzkapazität bis Ende nächsten Jahres und der Schaffung von 100 neuen Arbeitsplätzen positioniert sich MMCU für eine wachsende Nachfrage nach kritischen Rohstoffen. Die langfristige Finanzierung über 16,5 Jahre gibt dem Unternehmen dabei Planungssicherheit für die anstehenden Investitionen. Der Abschluss der Finanzierungsvereinbarung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Genehmigung durch das USDA.
