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US-Regierung sichert sich 10-Prozent-Anteil an Trilogy Metals

Washington investiert 35,6 Millionen Dollar in Alaska-Projekte für kritische Mineralien.

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US-Regierung sichert sich 10-Prozent-Anteil an Trilogy Metals

Die US-Regierung ist nun mit zehn Prozent Anteilseignerin von Trilogy Metals (TSX: TMQ). Der Einstieg erfolgte nach dem Abschluss einer Investition in Höhe von 35,6 Millionen US-Dollar, die darauf abzielt, die Projekte für kritische Mineralien des Unternehmens in Alaska voranzutreiben.

Die Investition wird die Exploration und Entwicklung der Upper Kobuk Mineral Projects (UKMP) im nordwestlichen Alaska unterstützen. Die Grundstücke werden von Ambler Metals gehalten, einem 50/50-Joint-Venture zwischen Trilogy und dem australischen Bergbauunternehmen South32 (ASX, LON, JSE: S32).

Es wird erwartet, dass Trilogy und South32 die Erlöse aufteilen und das Geld in die UKMP zurückinvestieren. Nach Abschluss der Transaktion wurde der direkte Anteil von South32 an Trilogy von 10,7 auf sechs Prozent verwässert.

Strategische Beteiligung Washingtons

Die Investition vertieft die Beteiligung Washingtons an einer potenziellen neuen US-Quelle für Kupfer, Zink und andere Metalle, die für die heimischen Lieferketten von entscheidender Bedeutung sind. Die Regierung unterstützt zudem Infrastruktur- und Genehmigungsinitiativen, die dazu beitragen könnten, das abgelegene Bergbaugebiet Ambler zu erschließen.

Das UKMP-Gebiet umfasst etwa 190.929 Hektar und beinhaltet die hochgradige arktische polymetallische Lagerstätte sowie die Bornite-Karbonat-Ersetzungs-Lagerstätte. Das Arctic-Projekt von Trilogy wurde im Mai in das FAST-41-Programm der US-Regierung aufgenommen. Dieses Programm soll die Koordination zwischen den Bundesbehörden verbessern und die Genehmigung von großen Infrastruktur- und Projekten für kritische Mineralien beschleunigen.

Beeindruckende Produktionszahlen

Der neueste technische Bericht skizziert eine Minenlebensdauer von 13 Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen zahlbaren Produktion von 149 Millionen Pfund Kupfer und 173 Millionen Pfund Zink. Der vorgeschlagene Betrieb würde zudem jährlich 26 Millionen Pfund Blei, 32.538 Unzen Gold und 2,8 Millionen Unzen Silber produzieren.

Trilogy hat seinen Antrag auf Genehmigung nach Abschnitt 404 des Clean Water Act für das Arctic-Projekt beim US Army Corps of Engineers eingereicht. Das Unternehmen erklärt, dass die Genehmigung nach Abschnitt 404 die einzige wesentliche bundesstaatliche Genehmigung für das Projekt darstellt, während andere Genehmigungen von staatlichen und lokalen Behörden erteilt werden. Trilogy geht davon aus, dass der föderale Genehmigungsprozess Ende 2028 abgeschlossen sein wird.

Ambler Road im Fokus

Die Entwicklung bleibt abhängig von der Sicherung von Genehmigungen und Infrastruktur für eine abgelegene Region Alaskas. Die Projekte sind auch auf Umwelt- und indigene Opposition gestoßen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau einer Zufahrtsroute durch die Region.

Präsident Donald Trump hat Bundesanweisungen gegeben, die Genehmigung für die geplante 340 Kilometer lange Ambler Road voranzutreiben, die industriellen Zugang zu den UKMP und anderen Mineralprojekten im Bezirk ermöglichen würde. Die Biden-Administration hatte die Straße zuvor aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Umweltverträglichkeit blockiert.

Das Kriegsministerium erklärte sich bereit, in gutem Glauben zusammenzuarbeiten, um die Finanzierung der Straße in Abstimmung mit dem Bundesstaat Alaska und der Alaska Industrial Development and Export Authority zu erleichtern, die für das Projekt verantwortlich ist.

Signal für die heimische Rohstoffversorgung

Für Trilogy bedeutet die föderale Eigentumsbeteiligung, dass Washington direkt in ihrem Aktionärsregister eingetragen ist, während die Regierung gleichzeitig daran arbeitet, die Infrastruktur und Genehmigungen voranzutreiben, die für die Entwicklung der wichtigsten Vermögenswerte des Unternehmens erforderlich sind.

Die Investition unterstreicht ein breiteres US-amerikanisches Bestreben, staatliches Kapital, schnellere Genehmigungsverfahren und Infrastrukturunterstützung einzusetzen, um die heimische Versorgung mit kritischen Mineralien auszubauen und die Abhängigkeit von ausländischen Quellen zu verringern. Für deutsche Anleger ist dies ein weiteres Signal, dass die strategische Bedeutung kritischer Rohstoffe für die USA weiter zunimmt.

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