Koryx Copper startet erstes Bohrprogramm in Sambia
Koryx Copper startet Bohrungen in Sambia und erhöht Anteil an Tochtergesellschaft.

Der an der TSX notierte Kupferexplorer Koryx Copper treibt seine Aktivitäten in Sambia voran. Das Unternehmen hat mit den Feldarbeiten an den Projekten Luanshya West und Mpongwe begonnen und kündigt ein erstes Diamantbohrprogramm an, das noch vor Ende September starten soll.
Am Standort Luanshya West sind insgesamt 2.500 Meter Bohrungen in drei bis vier Zielen geplant. Die Bohrlochtrajektorien werden schräg verlaufen und Oberflächen-Geochemie-Anomalien, Induzier-Polarisations-Ladungsfähigkeit sowie Widerstandsmerkmale und strukturelle Ziele untersuchen. Die Bohrarbeiten zielen auf vertikale Tiefen zwischen 100 und 250 Metern ab und sollen bis Mitte Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein.
Fortschritte auch am Projekt Mpongwe
Parallel dazu laufen die Arbeiten am Projekt Mpongwe. Koryx schließt dort Follow-up- und Infill-Bodenprobenahmen an Zielen ab, die bereits während der Probenahmeprogramme 2025 identifiziert wurden. Betroffen sind die Ziele Lwabufubu, MP1 und MP2. Zudem wird die regionale Bodenprobennahme in den westlichen Teilen des Lizenzgebiets nachgeholt, die im Jahr 2025 nicht durchgeführt werden konnte. Insgesamt umfassen die Probenahmen rund 3.000 Proben und sollen Anfang November abgeschlossen sein.
Ob Ende dieses Jahres eine weitere flache Bohrung durchgeführt oder bis 2027 verschoben wird, hängt laut Unternehmensangaben von den Ergebnissen und einem möglichen frühen Beginn der Regenzeit ab.
CEO: Sambia-Programme machen erhebliche Fortschritte
Koryx-Präsidentin und CEO Heye Daun betont die strategische Bedeutung der sambischen Aktivitäten: „Während das Haib-Projekt in Namibia weiterhin unser primärer Fokus ist, haben unsere sambischen Explorationsprogramme seit dem Managementwechsel bei Koryx erhebliche Fortschritte erzielt.“ Daun erklärte, dass detaillierte magnetische Vermessungen, Bodenprobenahmen und Pitting-Arbeiten am Standort Luanshya West dazu beigetragen hätten, vier Ziele zu identifizieren und zu priorisieren. Noch in diesem Monat werde man mit den Bohrungen beginnen. Auch am Standort Mpongwe hätten regionale Probenahmen und die Neubewertung der Explorationsdaten neue Ziele für die Infill-Probenahme bestätigt.
Koryx erhöht Anteilsbesitz an sambischer Tochter
Ein wichtiger strategischer Schritt ist die Aufstockung der Beteiligung an Koryx Copper Zambia (KCZ). Koryx geht über seine vollständig im Besitz befindliche Tochtergesellschaft Koryx Copper Mauritius eine geänderte und neu gefasste Optionsvereinbarung mit World Class Mineral Ventures ein. Der Beteiligungsanteil an KCZ steigt von 51 auf 80 Prozent. Vertragliche Restausgabenverpflichtungen, um die Earn-in-Phase abzuschließen, bestehen nicht mehr.
KCZ hält 100 Prozent an zwei großflächigen Explorationslizenzen am Projekt Luanshya West und am Projekt Mpongwe, die sich in der sambischen Kupferregion befinden. „Wir sind weiterhin ermutigt durch den Explorationsfortschritt und das Ressourcenpotenzial in Sambia und haben daher beschlossen, unseren Anteilsbesitz an Koryx Copper Zambia zu erhöhen“, so Daun. Dies gebe dem Unternehmen größere Flexibilität, strategische Optionen zur Monetarisierung der sambischen Projekte zu bewerten, während der operative und finanzielle Fokus weiterhin auf der Weiterentwicklung des Haib-Projekts in Namibia liege.
Hintergrund: Sambia als Kupferstandort
Sambia zählt zu den bedeutendsten Kupferproduzenten Afrikas und beherbergt das berühmte Kupfergürtelgebiet, das sich bis in die Demokratische Republik Kongo erstreckt. Für Explorationsunternehmen wie Koryx Copper bietet die Region aufgrund der hohen geologischen Aussichten und der bestehenden Bergbauinfrastruktur attraktive Bedingungen. Die beiden sambischen Projekte Luanshya West und Mpongwe liegen in diesem vielversprechenden Terrain.
