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Kanadischer Immobilienmarkt bricht ein – Coinbase-Chef sieht Bitcoin-Schwäche als vorübergehend

Hausverkäufe in Kanada fallen auf Zweijahrestief, während Krypto-Branche auf regulatorische Fortschritte hofft.

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Kanadischer Immobilienmarkt bricht ein – Coinbase-Chef sieht Bitcoin-Schwäche als vorübergehend

Der kanadische Immobilienmarkt verzeichnet den stärksten Einbruch seit fast einem Jahr. Die Hausverkäufe sanken im Januar um 5,8 Prozent gegenüber dem Vormonat – der dritte Rückgang in Folge. Das Transaktionsniveau erreichte damit den niedrigsten Stand seit November 2023.

Daren King von der National Bank sieht hinter dem Einbruch mehr als nur winterliche Witterungsbedingungen. Erstmals seit Mai 2021 sei die Aktivität in allen kanadischen Provinzen rückläufig gewesen. Der Ökonom führt dies auf die erneute Unsicherheit im Handelskonflikt zurück, insbesondere nach der Ankündigung von US-Zöllen im Februar 2025.

King zeigt sich jedoch optimistisch: Sollten die Handelsspannungen nachlassen, könnte der Markt in den kommenden Monaten wieder an Dynamik gewinnen. Die flächendeckenden Rückgänge lassen sich durch regionale Wetterphänomene allein nicht erklären.

Coinbase setzt auf langfristige Perspektive

An den Kryptomärkten zeigt sich derweil Coinbase-CEO Brian Armstrong gelassen gegenüber den jüngsten Bitcoin-Kursverlusten. In einem Interview auf dem World Liberty Forum in Mar-a-Lago bezeichnete er den Rückgang als "eher psychologisch bedingt". Armstrong wies Spekulationen über die Ernennung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden oder Bedrohungen durch Quantencomputing zurück.

"Die Leute sagen: 'Ich glaube nicht, dass es ein substanzielles Problem gibt, aber ich denke, andere tun es', und sie wollen Gewinne mitnehmen", erklärte der Coinbase-Chef. Das Unternehmen nutzte die Kursschwäche für eigene Aktienkäufe und erwarb weitere Bitcoins. Armstrong betonte, Bitcoin bleibe der am besten performende Vermögenswert des letzten Jahrzehnts.

Durchbruch bei Krypto-Regulierung in Sicht

Positive Signale sendet Armstrong auch zur geplanten Krypto-Regulierung in den USA. Er zeigt sich zuversichtlich für eine Einigung beim Clarity Act, einem wegweisenden Gesetzentwurf, dessen Verabschiedung sich nach einem Streit über Stablecoin-Belohnungen verzögert hatte.

"Es gibt nun einen Weg nach vorne, auf dem wir ein Win-Win-Win-Ergebnis erzielen können", sagte Armstrong. Ein Gewinn für die Krypto-Industrie, die Banken und die amerikanischen Verbraucher. Senator Bernie Moreno aus Ohio rechnet mit einer Verabschiedung bis April 2026.

Der Gesetzentwurf soll mit den vorgesehenen Stablecoin-Belohnungen voranschreiten, wobei Armstrong von einer "kleinen Liste" ungelöster Punkte sprach. Die Entwicklung gilt als wichtiger Schritt für die regulatorische Klarheit im US-Kryptomarkt.

Kanadischer ImmobilienmarktCoinbaseBitcoinKrypto-RegulierungClarity Act

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