Bitcoin steigt auf 67.200 Dollar – Nvidia-Deal beflügelt Tech-Aktien
Kryptowährung profitiert von positiven US-Wirtschaftsdaten und Halbleiter-Rally nach Nvidia-Meldung.

Bitcoin hat am Donnerstag leichte Kursgewinne verzeichnet und kletterte um 1,4 Prozent auf 67.202 Dollar. Die Kryptowährung profitierte von der nächtlichen Erholung der US-Technologiewerte, die durch positive Unternehmensnachrichten und solide Wirtschaftsdaten gestützt wurde. Ethereum legte noch stärker zu und gewann 2,1 Prozent auf 1.981 Dollar.
Als Hauptkatalysator für die Rally nennen Analysten der Deutschen Bank vorbörsliche Berichte über eine umfangreiche Liefervereinbarung zwischen Nvidia und Meta. Der Chiphersteller soll sich verpflichtet haben, den Social-Media-Konzern in den kommenden Jahren mit großen Mengen an Prozessoren zu beliefern. Die Nachricht löste eine breite Aufwärtsbewegung bei Technologie- und Halbleiteraktien aus.
Zusätzlichen Rückenwind erhielten die Märkte durch robuste US-Konjunkturdaten. Sowohl die Industrieproduktion als auch der Fabrikausstoß übertrafen die Erwartungen der Analysten. Als nächster wichtiger Indikator stehen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus, die um 13:30 Uhr GMT veröffentlicht werden und wichtige Hinweise für den Februar-Arbeitsmarktbericht liefern könnten.
Chinesisches KI-Startup mit Potenzial
Die Investmentbank Jefferies hat das chinesische KI-Startup MiniMax mit einer Kaufempfehlung in die Beobachtung aufgenommen. Das Kursziel liegt bei 1.118 Hongkong-Dollar, während die Aktie zuletzt bei 847 Hongkong-Dollar gehandelt wurde. Die Analysten loben die "starke Modellleistung" und den kosteneffizienten Ansatz des Unternehmens.
Effizienzgewinne sollen durch Architekturinnovationen, verbesserte Inferenz-Technologien und Kostensenkungen bei der Rechenleistung erreicht werden. Jefferies prognostiziert, dass MiniMax im Jahr 2030 die Gewinnzone erreichen wird. Als Risiken nennen die Experten ein möglicherweise langsameres Innovationstempo, mangelnde Akzeptanz von KI-Produkten sowie geopolitische Spannungen durch Exportkontrollen.
StarHub vor schwierigen Jahren
Der singapurische Telekommunikationsanbieter StarHub steht vor einer herausfordernden Phase. Laut Sachin Mittal von DBS Group Research wird das Unternehmen voraussichtlich erst 2027 zum Wachstum zurückkehren. Für 2026 erwartet der Analyst einen EBITDA-Rückgang um etwa 20 Prozent, bedingt durch sinkende Umsätze im Privatkundengeschäft und höhere Betriebskosten im Unternehmensbereich.
Die Investitionen in das Firmenkundengeschäft sollen jedoch mittelfristig Früchte tragen. Ab 2027 rechnet DBS mit einem EBITDA-Anstieg von rund 7 Prozent. Die Bank stufte StarHub von "Hold" auf "Fully Valued" herab und senkte das Kursziel von 1,19 auf 0,94 Singapur-Dollar. Die Aktie notiert aktuell bei 1,10 Singapur-Dollar.
