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Goldpreis steigt weiter vor Fed-Entscheidung

Anleger erwarten stabile Zinsen und setzen auf das Edelmetall als sicheren Hafen

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Goldpreis steigt weiter vor Fed-Entscheidung

Der Goldpreis ist am Montag leicht gestiegen, nachdem er in der vergangenen Woche erstmals die Marke von 3.000 US-Dollar erreicht hatte. Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve. Zum Handelsbeginn verzeichnete der Spot-Goldpreis ein Plus von 0,2 Prozent auf 2.991,13 US-Dollar je Unze. Am Freitag war mit 3.004,86 US-Dollar ein neues Rekordhoch erreicht worden, das unter anderem auf geopolitische Unsicherheiten zurückgeführt wurde. Die US-Gold-Futures hingegen gaben um 0,1 Prozent auf 2.998,90 US-Dollar nach.

Analysten erwarten, dass der Goldpreis weiter steigen könnte. Der unabhängige Marktbeobachter Ross Norman erklärte, dass die derzeitige Entwicklung darauf hindeute, dass Rücksetzer genutzt werden, um Gold nachzukaufen. Er zeigte sich überrascht, dass das zuvor prognostizierte Preisniveau von 3.150 US-Dollar möglicherweise schneller erreicht werden könnte als ursprünglich angenommen.

US-Finanzminister Scott Bessent warnte am Sonntag davor, dass es keine Garantien dafür gebe, dass die Vereinigten Staaten einer Rezession entgehen werden. Diese Aussage verstärkte die Sorgen der Anleger hinsichtlich eines möglichen wirtschaftlichen Abschwungs, der durch die Handelspolitik des US-Präsidenten beeinflusst wird. Die Analysten der UBS stellten fest, dass der Goldmarkt kurzfristig technisch überkauft sei, die Stimmung unter den Investoren jedoch weiterhin vorsichtig bleibe. Während sich die Anleger zunehmend aus dem US-Aktienmarkt zurückzögen, bleibe das Vertrauen in Gold bestehen.

Die US-Börsen schlossen in der vergangenen Woche mit deutlichen Verlusten, was unter anderem auf zunehmende Unsicherheiten im Zusammenhang mit den angedrohten Handelszöllen gegenüber wichtigen Handelspartnern zurückgeführt wurde. Nun richten sich die Blicke auf die geldpolitische Sitzung der Federal Reserve am Mittwoch. Die Zentralbank dürfte die Zinsen voraussichtlich unverändert lassen, nachdem sie diese seit September um insgesamt 100 Basispunkte gesenkt hatte. In einem Umfeld niedriger Zinsen profitiert Gold in der Regel, da es als sichere Anlage gilt. Zudem wird das Edelmetall als Absicherung gegen geopolitische Risiken, wirtschaftliche Unsicherheiten und Inflation geschätzt.

Auch andere Edelmetalle zeigten zum Wochenbeginn gemischte Entwicklungen. Während Silber um 0,2 Prozent auf 33,71 US-Dollar je Unze nachgab, blieb der Platinpreis stabil bei 993,01 US-Dollar. Palladium konnte um 0,5 Prozent auf 969,78 US-Dollar zulegen.

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