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Goldpreis stabil vor US-Arbeitsmarktdaten

Handelskonflikte und Zinserwartungen beeinflussen die Entwicklung des Edelmetalls

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Goldpreis stabil vor US-Arbeitsmarktdaten

Der Goldpreis zeigte sich am Freitag stabil und steuert auf einen wöchentlichen Anstieg zu. Die anhaltende Unsicherheit über die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump stärkte die Nachfrage nach dem Edelmetall, während die Märkte auf die Veröffentlichung der US-Beschäftigungsdaten warteten. Der Spot-Goldpreis blieb um 05:48 Uhr GMT unverändert bei 2.911,00 US-Dollar je Feinunze. Im bisherigen Wochenverlauf verzeichnete Gold einen Anstieg von 1,7 Prozent. Die US-Goldfutures gaben um 0,3 Prozent auf 2.918,80 US-Dollar nach.

Nach Einschätzung von Kunal Shah, Leiter der Forschungsabteilung bei Nirmal Bang Commodities in Mumbai, wartet der Markt auf neue Impulse zur weiteren Entwicklung des Handelsstreits. Der Ausblick für Gold bleibe weiterhin sehr optimistisch. Am Donnerstag hatte Trump die zu Wochenbeginn verhängten Zölle von 25 Prozent auf die meisten Waren aus Kanada und Mexiko vorläufig ausgesetzt. Die unstete Handelspolitik führt seit Längerem zu Volatilität an den Finanzmärkten und schürt Bedenken hinsichtlich Inflation und einem möglichen Wirtschaftsabschwung.

Laut Shah unterstützen die anhaltenden Handelskonflikte, die Unsicherheiten zur Inflation sowie ein schwächerer US-Dollar die positive Entwicklung des Goldpreises. Der US-Dollar-Index lag zuletzt in der Nähe eines Viermonatstiefs, was auf eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik hindeutet. Die Politik der US-Regierung, die als potenziell wachstumshemmend wahrgenommen wird, hat dazu beigetragen, dass Gold seit Jahresbeginn bereits um mehr als zehn Prozent gestiegen ist.

Der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller, erklärte, dass er gegen eine Zinssenkung bei der bevorstehenden Sitzung der Federal Reserve sei. Dennoch halte er an der Erwartung fest, dass es später im Jahr zu Lockerungen kommen könnte, falls der Inflationsdruck weiter nachlässt. Da Gold als Absicherung gegen politische Risiken und Inflation gilt, könnte eine zukünftige Zinssenkung die Attraktivität des Edelmetalls weiter erhöhen. Höhere Zinssätze hingegen mindern die Attraktivität von Gold, da dieses keine Zinserträge abwirft.

Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf den US-Arbeitsmarktbericht, der um 13:30 Uhr GMT veröffentlicht wird. Laut einer Umfrage von Reuters wird für den Monat Februar ein Anstieg der Beschäftigung um 160.000 Stellen erwartet. Während Gold sich stabil zeigte, verzeichnete der Silberpreis einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent auf 32,58 US-Dollar je Feinunze. Platin legte um 0,2 Prozent auf 968,78 US-Dollar zu, während Palladium um 0,1 Prozent auf 943,67 US-Dollar stieg.

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