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Goldpreis steigt leicht dank schwächerem US-Dollar

Anleger blicken auf US-Arbeitsmarktdaten und Handelskonflikte beeinflussen den Markt

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Goldpreis steigt leicht dank schwächerem US-Dollar

Gold hat sich am Donnerstag leicht verteuert, begünstigt durch die Schwäche des US-Dollars. Anleger warten auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, um mögliche Hinweise auf die künftige Zinspolitik der Federal Reserve zu erhalten. Zudem beeinflussen globale Handelskonflikte die Marktentwicklung. Der Preis für Spotgold stieg um 0,1 Prozent auf 2.921,19 US-Dollar je Unze, während die US-Gold-Futures ebenfalls um 0,1 Prozent auf 2.929,30 US-Dollar zulegten.

Der Dollar-Index verharrte nahe einem Viermonatstief, nachdem die US-Regierung angekündigt hatte, Autohersteller aus Kanada und Mexiko für einen Monat von den 25-prozentigen Zöllen zu befreien, sofern sie sich an bestehende Freihandelsregeln halten. Das Weiße Haus teilte zudem mit, dass Präsident Donald Trump offen für Vorschläge sei, weitere Produkte von den Zöllen auszunehmen. Marktbeobachter führen die jüngste Schwäche des Dollars unter anderem auf die mögliche Verzögerung der Handelsstreitigkeiten zurück, was dem Goldpreis zugutekomme.

Die Handelszölle der US-Regierung haben das Verhältnis zu Kanada, Mexiko und China belastet. Während Kanada und China als Reaktion eigene Zölle auf ausgewählte US-Importe verhängten, hat Mexiko angekündigt, ebenfalls Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen. Die anhaltenden Unsicherheiten im internationalen Handel haben den Goldpreis bereits am 24. Februar auf ein Rekordhoch von 2.956,15 US-Dollar steigen lassen. Seit Jahresbeginn hat das Edelmetall mehr als elf Prozent an Wert gewonnen.

Gold gilt als Absicherung gegen politische Unsicherheiten und Inflation. Marktanalysten sehen weiteres Potenzial für den Goldpreis, da die Marke von 3.000 US-Dollar zunehmend in greifbare Nähe rückt. Die Preisentwicklung wurde zuletzt von einem leichten Rücksetzer unterbrochen, bevor sie ihren Aufwärtstrend wieder aufnahm.

Die Marktteilnehmer richten nun ihre Aufmerksamkeit auf den bevorstehenden Bericht zu den US-Arbeitsmarktdaten. Ökonomen erwarten einen Beschäftigungszuwachs von 160.000 Stellen im Februar. Diese Zahlen könnten Aufschluss darüber geben, in welche Richtung sich die Geldpolitik der Federal Reserve entwickeln wird.

Neben Gold entwickelten sich auch andere Edelmetalle uneinheitlich. Der Preis für Silber gab um 0,1 Prozent auf 32,60 US-Dollar je Unze nach. Platin blieb mit 965,60 US-Dollar unverändert, während Palladium um 0,2 Prozent auf 944,00 US-Dollar zulegte.

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