Atomic Eagle erweitert Uran-Mineralisation in Sambia deutlich
Bohrprogramm am Projekt Muntanga zeigt vielversprechende Ergebnisse und offene Mineralisationszonen.

Das an der ASX notierte Unternehmen Atomic Eagle hat ein umfassendes Exploration-Update zu seinem Uranprojekt Muntanga in Sambia vorgelegt. Das laufende Bohrprogramm ist darauf ausgelegt, das Ressourcenwachstum durch Bohrungen am Standort Chisebuka zu unterstützen und eine Palette von Explorationszielen im Frühstadium am nördlichen Teil von Muntanga sowie in Namakande zu testen.
Die bisher abgeschlossenen Bohrungen mit großem Abstand zwischen den Bohrlöchern haben eine Zone der Uranmineralisierung identifiziert, die etwa 600 Meter mal 200 Meter misst. Diese Zone befindet sich am nördlichen Teil von Muntanga und bleibt in Streichrichtung sowie nach unten geneigt nach Osten hin offen. Das Unternehmen betont jedoch, dass sich das Ziel noch in einem frühen Stadium befindet und weitere Bohrungen sowie geologische Interpretationen erforderlich sind, um das Ausmaß, die Kontinuität und die Bedeutung der Mineralisierung zu bestimmen.
In Namakande schnitt die erste Bohrung eine breite Zone von 1.000 Metern mal 400 Metern flach einfallender, schichtparalleler Uranmineralisierung an. Die Bohrungen und die Bewertung der Ziele laufen weiterhin, wobei die großflächigen Ziele am nördlichen Teil von Muntanga – die Ziele 6, 7 und 8 – noch nicht getestet wurden.
CEO sieht großes Potenzial
Der CEO von Atomic Eagle, Phil Hoskins, erklärte, dass das Ziel des Bohrprogramms mit 30.000 Metern darin besteht, die Ressourcenbasis von Muntanga auszubauen und gleichzeitig eine Palette von Explorationszielen im gesamten Projektgebiet systematisch zu testen. Frühere Bohrungen in Chisebuka hätten ermutigende Ergebnisse geliefert und ließen künftiges Ressourcenwachstum erwarten.
„Wir sind zudem durch die Ergebnisse am nördlichen Teil von Muntanga ermutigt, wo Bohrungen mit großem Abstand zwischen den Bohrlöchern eine Zone der Uranmineralisierung identifiziert haben, die in Streichrichtung und nach unten geneigt nach Osten hin offen bleibt“, sagte Hoskins.
„Das Unternehmen erweitert weiterhin die geologische und radiometrische Datenbank, die zur Verfeinerung der Bewertung zukünftiger Ziele genutzt wird. Wir sind mehr als halbwegs durch ein aktives Explorationsprogramm, wobei die großflächigen Ziele am nördlichen Teil von Muntanga (Ziele 6 bis 8) noch zu testen sind.“
Detaillierte Planung für 2026
Das Bohrprogramm für 2026 umfasst drei separate Zielgebiete. Dazu gehören das Auffüllen früherer Bohrungen mit großem Abstand in Chisebuka, um eine ausreichende Grundlage für die Schätzung der mineralischen Ressourcen zu schaffen. Hinzu kommen Bohrungen mit großem Abstand an den Explorationszielen am nördlichen Teil von Muntanga sowie Bohrungen mit großem Abstand an den Explorationszielen Namakande 1 und 2.
Für die Explorationsziele Namakande 1 und 2 sowie den nördlichen Teil von Muntanga setzt das Unternehmen zwei Szintillometer ein, um bodengebundene radiometrische Vermessungen durchzuführen. Diese sollen die radiometrischen Anomalien vor den Bohrungen weiter verfeinern, wie sie zuvor durch Luftfahrzeugvermessungen definiert wurden.
Folgebohrungen am Ziel 5 am nördlichen Teil von Muntanga werden die interpretierten Erweiterungen der mineralisierten Zone in Streichrichtung und nach unten geneigt nach Osten testen. Bodengebundene radiometrische Vermessungen und erste Bohrungen an den Zielen 6, 7 und 8 werden fortgesetzt. Dabei handelt es sich um große Explorationsziele im Frühstadium, bei denen die Bohrungen zunächst darauf abzielen, die geologische Quelle der Anomalien zu etablieren und festzustellen, ob weitere Arbeiten gerechtfertigt sind.
Datenintegration und Ausblick
Die Daten aus den abgeschlossenen Bohrungen am nördlichen Teil von Muntanga und in Namakande werden in die geologischen, radiometrischen und geochemischen Datensätze integriert. Ziel ist es, das Zielmodell des Unternehmens zu verfeinern und nachfolgende Explorationsaktivitäten zu priorisieren.
Das Unternehmen erwartet, dass die Bohrungen an den aktuellen Zielen am nördlichen Teil von Muntanga im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein werden. Für deutsche Anleger ist das Projekt interessant, da Sambia als Bergbaustandort zunehmend an Bedeutung gewinnt und Uran aufgrund der globalen Energiewende wieder verstärkt nachgefragt wird.
