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Goldpreis nahe Rekordhoch trotz Zoll- und Inflationssorgen

Anleger fokussieren sich auf US-Arbeitsmarktdaten und geopolitische Unsicherheiten

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Goldpreis nahe Rekordhoch trotz Zoll- und Inflationssorgen

Die Preise für Gold haben sich am Dienstag gefestigt und halten sich nahe einem Rekordhoch, das in der vorherigen Sitzung erreicht wurde. Die anhaltenden US-Zölle auf China sowie Sorgen über die Inflation stärkten die Nachfrage nach dem Edelmetall als sichere Anlage. Zudem richtet sich die Aufmerksamkeit der Märkte auf wichtige Arbeitsmarktdaten, die in dieser Woche veröffentlicht werden sollen.

Der Spotpreis für Gold stieg um 0,3 % auf 2.820,94 US-Dollar je Unze, nachdem er am Montag mit 2.830,49 US-Dollar ein neues Rekordhoch erreicht hatte. Die US-Gold-Futures verzeichneten dagegen einen leichten Rückgang von 0,2 % auf 2.851,40 US-Dollar.

US-Präsident Donald Trump setzte am Montag die Zölle auf Mexiko und Kanada aus und vereinbarte eine 30-tägige Pause im Austausch für Zugeständnisse im Bereich Grenz- und Verbrechensbekämpfung. Die Zölle auf chinesische Waren sollen jedoch planmäßig in Kraft treten. Die Finanzmärkte bewerten Trumps Zollpolitik als inflationsfördernd.

Nach Einschätzung von Marktstrategen könnte Gold aufgrund der volatilen wirtschaftlichen Lage und der wechselhaften politischen Entscheidungen weiter unterstützt bleiben. Die kurzfristige Preisprognose liegt bei 2.874 US-Dollar, mit der psychologisch wichtigen Marke von 3.000 US-Dollar als nächstem Ziel.

Gold gilt traditionell als Absicherung gegen Inflation und geopolitische Unsicherheiten. Inzwischen transportieren große internationale Banken verstärkt Gold aus Handelszentren wie Dubai und Hongkong in die Vereinigten Staaten, um von den ungewöhnlich hohen Aufschlägen zu profitieren, die US-Gold-Futures derzeit im Vergleich zu den Spotpreisen aufweisen.

Im Fokus der Investoren stehen in dieser Woche verschiedene Arbeitsmarktdaten aus den USA. Dazu gehören die Zahlen zu den offenen Stellen, die noch am selben Tag veröffentlicht werden sollen, der ADP-Beschäftigungsbericht am Mittwoch sowie der monatliche Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Auch andere Edelmetalle verzeichneten am Dienstag leichte Zuwächse. Der Spotpreis für Silber stieg um 0,2 % auf 31,48 US-Dollar je Unze, während Platin um 0,4 % auf 967,93 US-Dollar zulegte. Palladium verbuchte mit einem Anstieg von 1,3 % auf 1.022,09 US-Dollar den höchsten Zuwachs.

Die Märkte in China, dem weltweit größten Goldverbraucher, blieben aufgrund der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest geschlossen und werden den Handel am Mittwoch wieder aufnehmen.

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