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Goldpreis erreicht Rekordhoch und schwankt

Unsicherheit durch Handelszölle und US-Wirtschaftsdaten prägen Marktbewegungen

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Goldpreis erreicht Rekordhoch und schwankt

Der Goldpreis erreichte am Montag ein Rekordhoch von 2.956,15 US-Dollar je Unze und blieb am Dienstag nahe diesem Höchststand. Zu diesem Zeitpunkt fiel der Preis jedoch um 0,4 % auf 2.940,03 US-Dollar, nachdem er zuvor den elften Rekord des Jahres erreicht hatte. Auch die US-Goldfutures verzeichneten einen Rückgang von 0,3 % auf 2.953,50 US-Dollar. Diese Schwankungen sind vor allem auf die Unsicherheit hinsichtlich der Handelsstrategie der US-Regierung unter Präsident Donald Trump zurückzuführen, die Ängste vor einem möglichen Handelskrieg ausgelöst hat.

Trump hatte am Montag erklärt, dass die Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko wie geplant in Kraft treten würden, was Befürchtungen verstärkte, dass dies negative Auswirkungen auf die globalen Märkte haben könnte. Diese Unsicherheiten, kombiniert mit der Aussicht auf mögliche Zollerhöhungen auf Gold und Silber, haben den sicheren Hafen des Goldes weiter gestützt und dessen Preis über die Marke von 2.950 US-Dollar gehoben. Analyst Giovanni Staunovo von UBS bezeichnete das Marktumfeld als „Range Trading“, wobei sich die Preise aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Tarifpolitik der Trump-Administration bewegten.

Zudem könnten die Zölle auf kanadische und mexikanische Importe die Preise von Gold und Silber weiter auseinanderdriften lassen, da beide Länder große Produzenten dieser Edelmetalle sind. Experten gehen davon aus, dass sich die Preisunterschiede zwischen den US-amerikanischen und den Londoner Märkten noch vergrößern könnten, wenn die Zölle nicht ausgenommen werden.

Währenddessen erwarten Investoren und Ökonomen, dass die US-Notenbank auf Änderungen bei der Inflation und dem Arbeitsmarkt mit einer entschlossenen Reaktion reagieren wird. Die Veröffentlichung des Personal Consumption Expenditures (PCE)-Berichts am Freitag wird von vielen als entscheidend angesehen, um Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der Fed und mögliche Zinssenkungen zu erhalten. Sollte die Inflation weiter steigen, könnte die Notenbank gezwungen sein, die Zinsen hoch zu halten, was die Attraktivität von Gold als Anlageobjekt beeinträchtigen könnte.

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