GoldHaven Resources setzt Bohrungen für Wolfram am Magno-Projekt fort
Erste Bohrungen am historischen Kuhn-Wolfram-System treffen auf breite Skarn-Intervalle in British Columbia.

GoldHaven Resources Corp. (CSE: GOH) (OTCQB: GHVNF) (FSE: 4QS) hat ein Update zu seinem laufenden ersten Diamantkernbohrprogramm am 100-prozentig gehaltenen Magno-Projekt im Cassiar-Distrikt im Norden von British Columbia vorgelegt. Über 800 Meter Bohrungen wurden bereits vom ersten Bohrplatz am historischen Kuhn-Wolfram-System niedergebracht, wobei die Bohrungen über mehrere geplante Bohrabschnitte hinweg fortgesetzt werden.
Die ersten Bohrungen trafen auf ein etwa 20 Meter langes Intervall aus Skarn. Dies ist besonders bemerkenswert, da historische Interpretationen an diesem Standort zwei separate, schmalere Skarnbänder kartiert hatten. Die aktuellen Beobachtungen legen nun die Möglichkeit eines breiteren, kontinuierlicheren Skarn-Pakets nahe.
Historische Bohrerfolge als Maßstab
Historische Bohrungen am Kuhn erzielten starke Wolfram-Schnittpunkte. Dazu gehören 13,0 Meter mit einer Wertigkeit von 0,55 Prozent WO₃ sowie 11,3 Meter mit einer Wertigkeit von 0,59 Prozent WO₃ und 0,10 Prozent MoS₂. Historische Arbeiten umrissen zudem eine Schätzung von etwa 616.500 Tonnen mit einer Wertigkeit von 0,48 Prozent WO₃ über vier modellierte Linsen im Kuhn-Dead-Goat-System.
Die historischen Ergebnisse und Schätzungen stammen aus der Zeit vor NI 43-101 und sollten nicht als aktuelle Mineralressource betrachtet werden. Eine qualifizierte Person hat nicht ausreichend Arbeit geleistet, um die historische Schätzung als aktuelle Mineralressource zu klassifizieren. GoldHaven behandelt diese daher nicht als aktuelle Mineralressource.
Aktuelle Bohrungen liefern erste Erkenntnisse
Die Diamantbohrungen begannen Ende August am historischen Kuhn-Wolfram-Skarn-System. Bisher wurden über 800 Meter Bohrungen in vier Bohrlochserien vom ersten Bohrplatz (Pad A) abgeschlossen. Die erste Phase ist darauf ausgelegt, die Geometrie, Kontinuität und potenzielle Erweiterungen der historisch identifizierten wolframführenden Skarn-Mineralisierung zu testen.
In den ersten drei Bohrlochserien wurden breite Intervalle aus Skarn-Alteration und Sulfidmineralisierung innerhalb der oberen 100 Meter angetroffen. Das vierte Bohrloch (GOH26-04) hat eine zuvor noch nicht erforschte extensionale Fortsetzung der Skarn-Einheit in Hangrichtung bestätigt. Analysen mit einem tragbaren Röntgenfluoreszenzspektrometer (XRF) deuten auf das Vorhandensein von Wolfram innerhalb der Skarn-Schnittpunkte hin.
Rob Birmingham, CEO von GoldHaven, kommentierte: „Die erste Phase der Bohrungen am Magno tut genau das, was wir von ihr erwarten – sie gibt uns einen modernen Blick auf ein historisch wichtiges Wolfram-System, das seit Jahrzehnten nur sehr begrenzt erkundet wurde. Wir sind ermutigt von der Ausdehnung der in den frühen Bohrungen angetroffenen Skarn-Alteration, insbesondere dort, wo die Bohrungen ein breiteres Paket zeigen, als es die historische Interpretation vermuten ließ.“
Weiteres Vorgehen und Ausblick
Nach Abschluss der Arbeiten am ersten Bohrplatz ist geplant, die Bohrmaschine entlang des Streifens zu einem zweiten Bohrplatz vorzurücken. Dort sind etwa drei bis vier zusätzliche Bohrungen geplant. Ziel ist es, mehrere moderne Bohrprofile über Kuhn zu etablieren, um erheblich verbesserte Informationen zur Geometrie, Mächtigkeit und Kontinuität des Skarn-Systems zu erhalten.
Kuhn repräsentiert die erste Phase einer breiteren Kampagne über das distriktgroße, 37.000 Hektar umfassende Magno-Projekt. Nach dem initialen Kuhn-Programm beabsichtigt GoldHaven, zusätzliche hochprioritäre Bohrziele zu evaluieren, darunter die D-Zone und das breitere Magno-Zielgebiet. Dort haben historische Erkundungsarbeiten und jüngste Oberflächenarbeiten signifikante Silber-, Blei-, Zink-, Gold- und Kupfermineralisierungen identifiziert.
Das Programm 2026 wird von Northtech Drilling durchgeführt und stellt die erste moderne, systematische Bohrkampagne dar, die von GoldHaven am Magno durchgeführt wird. Die Ergebnisse des aktuellen Programms werden mit historischen Bohrungen, Oberflächengeologie und modernen geophysikalischen Daten integriert, um die nachfolgende Bohrzielausrichtung zu steuern.
Die technischen Informationen in dieser Mitteilung wurden von Raymond Wladichuk, P. Geo., einer unabhängigen qualifizierten Person im Sinne von NI 43-101, überprüft und genehmigt.
