DAX unter Druck: Ölpreisschock, Zinswende und KI-Skepsis belasten

Ein toxischer Mix aus steigenden Ölpreisen, bevorstehenden Zinsentscheiden und wachsender Skepsis gegenüber Künstlicher Intelligenz hat den deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt kalt erwischt. Der DAX schloss mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 25.440 Punkten – zwischenzeitlich war der Leitindex sogar auf den tiefsten Stand seit Ende Juli gefallen, bevor er sich zum Handelsende hin etwas stabilisieren konnte.
Ölpreise befeuern Inflationssorgen
Besonders der Ölmarkt sorgt für Nervosität. Erneute Angriffe auf Saudi-Arabien sowie auf Schiffe im Persischen Golf trieben die Notierungen kräftig nach oben. Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Referenzsorte Brent näherte sich wieder der psychologisch wichtigen Marke von 110 Dollar. Das hat direkte Folgen für die Geldpolitik: Mit jedem weiteren Ölpreisschub wächst die Sorge, dass die Inflation weiter angeheizt wird.
„Der DAX bleibt im Spannungsfeld eines Unsicherheitscocktails aus geopolitischen Risiken, geldpolitischen Fragezeichen und KI-Bedenken gefangen
