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Benzinmargen in Nordwesteuropa steigen auf 47,62 Dollar

Raffineriemargen für Benzin in Nordwesteuropa legen kräftig zu – Handel mit 20.000 Tonnen.

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Benzinmargen in Nordwesteuropa steigen auf 47,62 Dollar

Die Margen für die Benzinraffinerie in Nordwesteuropa sind am Mittwoch deutlich gestiegen. Wie aus aktuellen Handelsdaten hervorgeht, legten die Margen um 68 Cent auf 47,62 Dollar pro Barrel zu. Der Anstieg markiert eine spürbare Bewegung in einer für den europäischen Kraftstoffmarkt wichtigen Kennzahl.

Das Handelsvolumen in der Region zeigte rege Aktivität. Insgesamt 10.000 metrische Tonnen Benzin-E5-Kahnfrachten wechselten den Besitzer. Dabei trat Exxon als Verkäufer auf, während Gunvor, ATL und BP als Käufer agierten. In einem weiteren Geschäft wurden 10.000 metrische Tonnen Benzin-E10-Kahnfrachten gehandelt, wobei TotalEnergies an Trafigura, Exxon, BP und MB Energy verkaufte.

Gegenläufige Entwicklung in den USA

Während die Margen in Europa anzogen, zeigte sich in den Vereinigten Staaten ein anderes Bild. Die Benzinvorräte sind dort in der vergangenen Woche um 794.000 Barrel gestiegen. Damit belaufen sich die Gesamtbestände auf 207,7 Millionen Barrel, wie die Energieinformationsverwaltung (Energy Information Administration) mitteilte. Marktanalysten hatten hingegen mit einem Rückgang der Bestände um eine Million Barrel gerechnet. Die tatsächliche Entwicklung fiel also deutlich anders aus als prognostiziert.

Russland verlängert Diesel-Exportbeschränkungen

Ein weiterer wichtiger Faktor für den europäischen Kraftstoffmarkt kommt aus Russland. Wie die Zeitung Vedomosti am späten Dienstag unter Berufung auf zwei nicht namentlich genannte Quellen berichtete, plant die russische Regierung, die Exportbeschränkungen für Dieselkraftstoff für Kraftstoffproduzenten bis Ende Oktober zu verlängern. Diese Maßnahme könnte die Versorgungslage in Europa weiter beeinflussen und für zusätzliche Spannungen auf dem Raffineriemarkt sorgen.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen ein gemischtes Bild für den europäischen Kraftstoffsektor. Während die gestiegenen Margen auf eine verbesserte Ertragslage für Raffinerien hindeuten, bleiben die Unsicherheiten durch die US-amerikanische Bestandsentwicklung und die russischen Exportrestriktionen bestehen. Marktteilnehmer dürften die weitere Entwicklung in den kommenden Wochen genau beobachten.

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