Anglo Asian Mining meldet Rekord-Kupferproduktion im ersten Halbjahr
Anglo Asian Mining meldet Rekord-Kupferausstoß von 8.840 Tonnen im ersten Halbjahr 2024.

Der an der Londoner Börse AIM notierte Kupfer-, Gold- und Silberproduzent Anglo Asian Mining hat im ersten Halbjahr 2024 einen Rekord-Kupferausstoß erzielt. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, belief sich die Kupferproduktion in den sechs Monaten bis zum 30. Juni auf 8.840 Tonnen – ein gewaltiger Sprung gegenüber den 1.188 Tonnen im Vorjahreszeitraum.
Der Gewinn vor Steuern stieg parallel dazu von 7,1 Millionen US-Dollar auf 68,5 Millionen US-Dollar. Der operative Cashflow verbesserte sich von 11,4 Millionen auf 78,5 Millionen US-Dollar. Per Ende Juni verfügte Anglo Asian über eine Netto-Cash-Position von 57 Millionen US-Dollar.
Rekordproduktion durch neue Minen
CEO Reza Vaziri führte den Rekordausstoß auf die erheblichen Beiträge der neuen Minen Gilar und Demirli zurück. Die Mine Demirli befinde sich noch im Hochlaufprozess und werde voraussichtlich bis zum vierten Quartal die volle Produktionskapazität erreichen. „Der rekordverdächtige Kupferausstoß im ersten Halbjahr ist maßgeblich durch erhebliche Beiträge der neuen Minen Gilar und Demirli gestützt worden“, so Vaziri.
Das Unternehmen hält an seiner Produktionsprognose für das Gesamtjahr fest. Diese liegt zwischen 20.000 und 25.000 Tonnen Kupfer sowie zwischen 170.000 und 210.000 Unzen Silber. Die Goldproduktionsprognose wurde dagegen leicht nach unten korrigiert. Statt der ursprünglich erwarteten 28.000 bis 33.000 Unzen rechnet Anglo Asian nun mit 26.000 bis 30.000 Unzen. Grund dafür ist die Variabilität goldführender Minerale im Gilar-Erzkörper.
Strategischer Ausbau bis 2030
Anglo Asian treibt derzeit ein umfangreiches Bohrprogramm mit einem Umfang von 90.000 Metern in Aserbaidschan voran. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, bis 2030 den Übergang zu einem mittelgroßen Kupferhersteller abzuschließen. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Erschließung der Lagerstätten Xarxar und Garadag. Die Mine Xarxar soll voraussichtlich 2028 mit der Produktion beginnen, Garadag soll 2029 folgen.
Vaziri zeigte sich trotz der gesenkten Goldprognose zuversichtlich: „Die leichte Senkung der Jahresprognose für die Goldproduktion ist enttäuschend; dies wird jedoch durch eine Reduzierung unserer all-in sustaining costs (AISC) für die Kupferproduktion und steigende Einnahmen ausgeglichen, die derzeit aufgrund höherer Metallpreise besser als geplant abschneiden.“
Für Anleger bleibt Anglo Asian damit ein interessanter Kupfer- und Edelmetallwert mit klarem Wachstumspfad. Die starke Bilanz mit einer Netto-Cash-Position von 57 Millionen US-Dollar und der operative Cashflow von 78,5 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr unterstreichen die finanzielle Solidität des Unternehmens. Der Fokus liegt nun auf dem weiteren Hochlauf der Produktion und der termingerechten Entwicklung der neuen Minenprojekte.
