Serabi Gold: Bohrerfolge in Brasilien – neue Ressourcenschätzung in Sicht
Serabi Gold meldet Bohrerfolge in Brasilien und kündigt aktualisierte Ressourcenschätzungen für 2025 an.

Serabi Gold steht kurz vor dem Abschluss seines Brownfield-Erkundungsprogramms für 2026. Das an der AIM und der TSX notierte Unternehmen hat nach eigenen Angaben vielversprechende Bohrergebnisse mit hohen Erzgehalten an seinen beiden brasilianischen Projekten Palito und Coringa erzielt. Aktualisierte Schätzungen der Mineralressourcen (MRE) für beide Standorte werden für das erste Quartal des kommenden Jahres erwartet.
Das Unternehmen hat im Rahmen des Programms in diesem Jahr am Standort Coringa insgesamt 9.309 Meter in 42 Diamantbohrungen niedergebracht. Der Fokus lag dabei auf der Mineralisation im Nordwesten und Südosten der derzeit produzierenden Zonen Serra und Meio. Am Standort Palito wurden über 37 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 11.522 Metern abgeteuft. Hier lag der Schwerpunkt auf der Erhöhung der Goldmengen in Minennähe an den Lagerstätten Senna, G3, Barrichello, Massa und Piauí.
Brownfield-Programm als Teil der Wachstumsstrategie
Das Brownfield-Erkundungsprogramm für 2026 markiert das zweite Jahr der organischen Wachstumsstrategie der Gruppe in Phase 2. Ziel ist es, den gesamten mineralischen Inventarbestand des Unternehmens auf mehr als 1,5 Millionen Unzen auszuweiten. Zum Vergleich: Das Brownfield-Erkundungsprogramm für 2025 hatte die konsolidierten gemessenen und indizierten Ressourcen auf 730.800 Unzen enthaltenes Gold gesteigert.
Insgesamt soll das diesjährige Programm bei Palito und Coringa ein Gesamtbohrvolumen von 32.000 Metern erreichen. Dafür wurden sechs Bohrgeräte auf den beiden Standorten eingesetzt. Die bisher erzielten Ergebnisse zeigen durchweg hohe Goldgehalte. Dazu zählen unter anderem 1,38 Meter mit einer Goldwertung von 11,85 Gramm pro Tonne (g/t), 2,2 Meter mit 5,89 g/t, 1,7 Meter mit 16 g/t sowie ein Meter mit 10,1 g/t.
Neue geologische Modelle gestützt
Serabi betont, dass die bisher erzielten Ergebnisse mehrere neue prospektive Modelle und Neuauslegungen gestützt haben. Das Unternehmen sieht sich damit auf einem guten Weg, die Ressourcenbasis signifikant auszubauen.
„Das Erkundungsteam konzentriert seine Bemühungen auf spezifische Prioritäts-Trends und gewährleistet gleichzeitig eine kontinuierliche Abdeckung der Hauptzonen“, erklärte CEO Mike Hodgson. „Dies ermöglicht eine proaktivere Ausrichtung bei gleichzeitiger Optimierung der Ressourcenallokation, Reduzierung von Nacharbeit und Verbesserung der allgemeinen Betriebseffizienz.“
Für Anleger ist der Zeitpunkt der aktualisierten Ressourcenschätzung im ersten Quartal 2025 von besonderem Interesse. Sollte Serabi die angestrebte Marke von 1,5 Millionen Unzen Gesamtinventar erreichen oder übertreffen, wäre dies ein deutlicher Meilenstein in der Unternehmensentwicklung. Die aktuellen Bohrergebnisse deuten darauf hin, dass sowohl am Palito-Komplex als auch in Coringa noch erhebliches Explorationspotenzial schlummert.
Das Unternehmen mit Sitz in Großbritannien konzentriert sich vollständig auf Goldförderung und -exploration in Brasilien. Der Palito-Komplex und das Coringa-Projekt sind die beiden zentralen Assets. Mit dem Abschluss des Bohrprogramms im Oktober und den anstehenden Ressourcen-Updates bleibt Serabi ein interessanter Kandidat für goldaffine Investoren, die auf Explorationserfolge in etablierten Bergbauregionen setzen.
