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Amazon-Aktie: Kaufen oder verkaufen? Motley Fool mit neuem Urteil

Investoren fragen sich, ob Amazon-Aktien derzeit ein Kauf sind – der Motley Fool Stock Advisor hat eine neue Empfehlung veröffentlicht.

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Amazon-Aktie: Kaufen oder verkaufen? Motley Fool mit neuem Urteil

Die Frage, ob Amazon-Aktien derzeit ein Kauf oder ein Verkauf sind, beschäftigt viele Anleger. Der Motley Fool Stock Advisor hat dazu eine neue Empfehlung veröffentlicht. Ein wichtiger Hinweis des Dienstes: Anschaffungskosten und Rendite der Empfehlungen basieren auf dem Schlusskurs des vorherigen Handelstags.

Der Motley Fool ist ein US-amerikanisches Finanzunternehmen, das Anlegern über Newsletter und Abonnements Anlageideen zur Verfügung stellt. Der Stock Advisor gehört zu den bekanntesten Produkten des Hauses. Dort werden regelmäßig Kauf- und Verkaufsempfehlungen für einzelne Aktien ausgesprochen – Amazon zählt zu den Titeln, die dabei immer wieder im Fokus stehen.

Für deutsche Anleger ist die Einordnung deshalb relevant, weil Amazon an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert ist und hierzulande über zahlreiche Broker gehandelt werden kann. Eine Empfehlung aus den USA trifft also auf ein Publikum, das die Aktie direkt kaufen und verkaufen kann. Amazon gehört zu den größten börsennotierten Unternehmen der Welt und wird von Analysten wie Privatanlegern intensiv verfolgt.

Der Dienst verweist auf die durchschnittliche Rendite seit Gründung

Der Stock Advisor weist die durchschnittliche Rendite aller seiner Empfehlungen seit der Gründung des Dienstes aus. Diese Kennzahl soll belegen, wie erfolgreich die Empfehlungen in der Vergangenheit waren. Die Berechnung der Anschaffungskosten und der Rendite erfolgt auf Basis des Schlusskurses des vorherigen Handelstags.

Daraus ergibt sich eine wichtige Einschränkung: Die ausgewiesenen Renditen sind eine Rückschau. Sie sagen nichts darüber aus, wie sich eine Aktie künftig entwickeln wird. Wer eine Empfehlung als Grundlage für eine eigene Entscheidung nutzt, sollte die Berechnungsmethode und den Betrachtungszeitraum kennen.

Ein Blick auf die Struktur solcher Dienste hilft bei der Einordnung. Abonnements wie der Stock Advisor finanzieren sich über Gebühren der Nutzer. Die Empfehlungen sind Teil eines redaktionellen Angebots und richten sich an ein breites Publikum, nicht an einzelne Anleger mit konkreten Zielen.

Die Entscheidung hängt von der eigenen Strategie ab

Ob ein Anleger bei Amazon kauft oder verkauft, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Antwort hängt vom individuellen Anlagehorizont, der Risikobereitschaft und der Zusammensetzung des eigenen Depots ab. Eine Empfehlung eines externen Dienstes kann eine Orientierungshilfe sein, ersetzt aber keine persönliche Anlageentscheidung.

Hinzu kommt: Wer als deutscher Anleger in US-Aktien investiert, ist einem Währungsrisiko ausgesetzt. Kursgewinne in US-Dollar fallen in Euro anders aus, je nachdem, wie sich das Wechselkursverhältnis entwickelt. Auch steuerliche Fragen und die Handelszeiten an der Nasdaq spielen für Privatanleger eine Rolle.

Die Empfehlung bleibt eine Momentaufnahme

Die neue Einschätzung des Stock Advisor ist an einen konkreten Zeitpunkt gebunden. Die zugrunde gelegten Kurse stammen vom Schlusskurs des vorherigen Handelstags. Damit ist die Bewertung eine Momentaufnahme, die sich mit der weiteren Marktentwicklung schnell verändern kann.

Anleger sollten deshalb prüfen, ob die Argumentation des Dienstes zur eigenen Einschätzung von Amazon passt. Wer sich für einen Kauf oder Verkauf entscheidet, trägt das Ergebnis selbst. Der Motley Fool liefert eine Einschätzung – die Verantwortung für das Depot bleibt beim Anleger.

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Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

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