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Weltweiter Schuldenrausch: Staaten kurbeln Wirtschaft an

Regierungen weltweit setzen auf massive Konjunkturprogramme, um das Wirtschaftswachstum zu stützen. Die Kehrseite: Rekordverschuldung und Inflationsrisiken.

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Weltweiter Schuldenrausch: Staaten kurbeln Wirtschaft an

Die Weltwirtschaft steht 2026 vor einem gewagten Experiment: Angesichts multipler Wachstumsbremsen setzen Staaten rund um den Globus auf schuldenfinanzierte Ausgabenprogramme in historischem Ausmaß. Von Europa über die USA bis nach Asien pumpen Regierungen Milliarden in ihre Volkswirtschaften – finanziert durch Haushaltsdefizite auf Rekordniveau.

Globaler Wachstumsschub erwartet

Die Investmentbank JPMorgan prognostiziert, dass die weltweite Wirtschaftsleistung dank dieser fiskalischen Offensive in den kommenden sechs Monaten auf eine Jahresrate von 3% beschleunigen könnte. Besonders in den USA treiben billionenschwere Investitionen in künstliche Intelligenz die Nachfrage an, während auch das traditionell sparsame Europa seine Haushaltsdisziplin lockert.

Kurzfristige Erfolge, langfristige Risiken

Die Strategie zielt darauf ab, Wirtschaftswachstum und Beschäftigung kurzfristig anzukurbeln. Doch Ökonomen schlagen Alarm: In einem Umfeld niedriger Arbeitslosigkeit und erhöhter Zinssätze könnte der Schuldenrausch nach hinten losgehen. Die Gefahr steigender Inflation und überhitzter Märkte wächst.

Abkehr von der Sparpolitik

Nach Jahren restriktiver Haushaltspolitik vollziehen viele Länder eine 180-Grad-Wende. Ausgelöst durch eine "Lawine wachstumshemmender Schocks" – von geopolitischen Spannungen bis zu strukturellen Wirtschaftsproblemen – geben selbst traditionell konservative Finanzpolitiker ihre Sparpläne auf.

Herausforderung für Zentralbanken

Die expansive Fiskalpolitik stellt auch die Zentralbanken vor neue Herausforderungen. Während diese in den vergangenen Jahren die Zinsen erhöhten, um die Inflation zu bekämpfen, könnte die neue Ausgabenflut ihre Bemühungen konterkarieren und den Druck auf die Geldpolitik erhöhen.

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