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Wall Street: Analysten bewerten Nvidia, Tesla, Apple und Chevron

Morgan Stanley, Goldman Sachs und Co. geben neue Einschätzungen zu Tech-Werten und mehr.

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Wall Street: Analysten bewerten Nvidia, Tesla, Apple und Chevron

Die Analysten der großen Wall-Street-Häuser haben am Mittwoch eine Reihe neuer Bewertungen und Kursziele für bekannte Unternehmen veröffentlicht. Besonders im Fokus standen dabei Tech-Größen wie Nvidia, Apple, Tesla und <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft sowie der Ölkonzern Chevron und die Fast-Casual-Kette Cava.

Morgan Stanley bestätigte das „Overweight“-Urteil für Microsoft. Die Analysten sehen ein attraktives Risiko-Ertrags-Verhältnis. „Microsoft hat seine quartalsweise Dividende um 7 Cent oder 8 Prozent auf 0,98 Dollar pro Aktie erhöht. Die annualisierte Dividende von 3,92 Dollar impliziert eine Rendite von 0,78 Prozent, gegenüber zuvor 0,7 Prozent. In Kombination mit einem EPS-Wachstum im hohen zweistelligen Bereich stützt dies ein dauerhaftes Gesamtrenditeprofil im hohen zweistelligen Bereich bei MSFT und rahmt ein attraktives Risiko-Ertrags-Verhältnis ein“, so die Begründung.

Tech-Werte im Fokus: Tesla, Apple und Halbleiter

Goldman Sachs bestätigte das „Neutral“-Urteil für Tesla, senkte jedoch die Auslieferungsprognose für das dritte Quartal 2026 deutlich von 490.000 auf 435.000 Fahrzeuge. „Wir glauben, dass die Fahrzeugauslieferungen von Tesla im dritten Quartal 2026 unter dem Konsens und unserer vorherigen Einschätzung liegen“, erklärten die Analysten.

Morgan Stanley bekräftigte das „Overweight“-Urteil für SpaceX. Das Unternehmen bescheinigt der Aktie „defensive“ Attribute und verweist auf das Potenzial von SpaceX, „die Verbesserung der Intelligenz pro Watt, Dollar und Sekunde voranzutreiben“.

Für Apple bestätigte Morgan Stanley ebenfalls das „Overweight“-Urteil. Die Analysten sehen Anzeichen dafür, dass die Nachfrage nach dem iPhone 18 „besser als befürchtet“ sein könnte. „Flache Vorlaufzeiten für das iPhone 18 Pro/Pro Max weltweit trotz plus 18 Prozent im Jahresvergleich bei Premium-Builds in C2H deuten darauf hin, dass die Nachfrage möglicherweise besser läuft als befürchtet, trotz eines gestaffelten Duo-Launches“, so die Einschätzung.

Die Bank of America bekräftigte ihre „Buy“-Urteile für Nvidia, Marvell, Broadcom und Micron. „Insgesamt behalten wir unsere bullische Haltung gegenüber den wichtigsten AI-Infra-Halbleiterbegünstigten bei, mit Top-Sektorwahlen: NVDA, MRVL, AMD, AVGO, MU, LRCX“, hieß es.

Cava, Chevron und weitere Aufwertungen

Seaport führte Cava mit einem „Buy“-Rating ein. Die Analysten schätzen die Markenbekanntheit des Unternehmens. „CAVA ist die einzige skalierte Marke im Segment ‚Mediterranean Fast Casual‘ mit erheblichem Wachstumspotenzial und der Chance, die Kategorie zu definieren. Die Markenbekanntheit liegt immer noch deutlich unter der der Wettbewerber, und neuere Standorte verzeichnen ein SSS-Wachstum, das schneller ausfällt als der Systemdurchschnitt“, so Seaport. Das Kursziel liegt bei 58 Dollar.

Goldman Sachs bestätigte das „Buy“-Urteil für Chevron und erhöhte das Kursziel von 225 auf 240 Dollar pro Aktie. Die Analysten hatten zuvor ein Abendessen mit der Spitzenführung des Ölkonzerns sowie eine ganztägige Veranstaltung mit Q&A-Sitzung und Technologiepräsentation durchgeführt.

Banken- und Biotech-Bewertungen

Die UBS stufte Union Pacific von „Neutral“ auf „Buy“ hoch und sieht Volumenwachstum. Barclays erhöhte Alvotech von „Equal Weight“ auf „Overweight“ und verwies auf viele positive Katalysatoren. Die Deutsche Bank stufte Anheuser-Busch InBev von „Hold“ auf „Buy“ hoch. „Obwohl die Aktie auf Basis des KGV teuer erscheint, ist sie hinsichtlich der FCF-Rendite günstig. Wir sehen daher Spielraum für weiteres Aufwärtspotenzial und stufen die Aktien auf Buy ein“, so die Begründung.

Citi bestätigte das „Buy“-Urteil für Meta und fügte eine positive Katalysatorbeobachtung über 90 Tage hinzu. „Vor Meta Connect am 23./24. September, wo wir erwarten, dass Meta seine KI-Produktstrategie aktualisiert, fügen wir eine Upside-Katalysatorbeobachtung über 90 Tage für die Aktien von META hinzu und bestätigen unser Buy-Rating“, erklärten die Analysten.

JPMorgan stufte Creditcorp von „Neutral“ auf „Overweight“ hoch. Trotz El-Niño-Risiken, die auch kolumbianische Banken etwas beeinflussen, sehen die Analysten BAP als einen guten Namen für Anleger, die EPS-Wachstum mit einer hohen Eigenkapitalrendite kombinieren möchten.

Needham stufte Rocket Pharmaceuticals von „Hold“ auf „Buy“ hoch und sieht Umsatzwachstum für das Gentherapie-Biotech-Unternehmen. Evercore ISI nahm BP in die Liste der taktischen Outperformer auf und verwies auf die starke Bilanz des Ölkonzerns.

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