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UBS: So investiert man bei global steigenden Anleiherenditen

UBS rät zu Asien-Anleihen und Rohstoffen bei steigenden Renditen weltweit.

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UBS: So investiert man bei global steigenden Anleiherenditen

Die Schweizer Großbank UBS rät Anlegern, angesichts global steigender Anleiherenditen verstärkt auf asiatische Schwellenmärkte zu setzen. Insbesondere Anleihen aus der Region böten in diesem Umfeld attraktive Investitionsmöglichkeiten, so die Einschätzung der Experten des Chief Investment Office.

„Wir haben unsere Allokation tatsächlich klar in Richtung Asien verschoben, da wir im Kredit- und Festzinssektor bei den hohen Renditen Wertpotential erkennen“, sagte Adrian Zuercher, Co-Leiter der globalen Asset Allocation und Co-Leiter des globalen Investmentmanagements APAC im Chief Investment Office der UBS, im CNBC-Programm „Squawk Box Asia“. Die Bank sieht vor allem im asiatischen Technologiesektor Chancen.

Asiatische High-Yield-Anleihen im Fokus

Ein starkes makroökonomisches Umfeld ermögliche es Schwellenmarktanleihen und insbesondere asiatischen Anleihen im Technologiesektor, sehr gut zu performen, so Zuercher. Dies gelte vor allem für das High-Yield-Segment. Die entsprechenden Papiere hätten in den vergangenen Monaten überdurchschnittliche Renditen erzielt.

Der UBS-Experte betonte zudem, dass die Qualität von High-Yield-Anleihen im Vergleich zu vor zehn oder fünfzehn Jahren deutlich besser sei. Dies relativiere das traditionell höhere Risiko dieser Anlageklasse und mache sie für Anleger zunehmend interessant.

Gold und Rohstoffe als Diversifikation

Neben Anleihen empfiehlt die UBS auch weiterhin Gold als Beimischung im Portfolio. „Es ist definitiv ein gutes Handelsumfeld für Gold“, sagte Zuercher. Das Edelmetall gelte weiterhin als „sehr gutes“ Instrument zur Diversifizierung von Portfolios. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund, dass der US-Dollar strukturell weiterhin an Schwäche verliere.

Darüber hinaus rät der UBS-Experte zu einer breiten Rohstoffexposition. „Und wenn man sein Portfolio wirklich durch Rohstoffe diversifizieren möchte, dann erscheint eine breite Rohstoffexposition angesichts der Lage im Nahen Osten, wo die Ölpreise tendenziell steigen, interessanter“, erklärte Zuercher.

Kupfer profitiert von KI-Boom

Der Boom rund um künstliche Intelligenz habe zudem die starke Nachfrage nach Kupfer und anderen Rohstoffen befeuert, fügte der UBS-Mann hinzu. Eine breite Streuung über verschiedene Rohstoffe könne Anlegern helfen, Abwärtsrisiken zu begrenzen. „Eine breitere Streuung über Rohstoffe kann dabei wirklich helfen und gewissermaßen einige der Abwärtsrisiken begrenzen, falls die Ölpreise weiter ansteigen“, ergänzte er.

Für deutsche Anleger bedeutet dies: In einem Umfeld steigender globaler Renditen lohnt sich ein Blick über den Tellerrand hinaus. Die UBS sieht derzeit insbesondere in Asien attraktive Bewertungen, während Gold und ein breiter Rohstoffkorb als ergänzende Diversifikationsbausteine dienen können.

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