Selkirk Copper: Minto-Mine erzielt 494 Mio. Dollar Wert
Vorläufige Bewertung zeigt fast dreifachen Wert gegenüber den Kosten.

Die kanadische Selkirk Copper Mines (TSXV: SCMI; US-OTC: SKRKF) hat einen vorläufigen wirtschaftlichen Bewertungsbericht (PEA) für ihre Brownfield-Mine Minto im Yukon vorgelegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der ausgewiesene Wert des Projekts beträgt 494 Millionen US-Dollar (353 Millionen US-Dollar). Damit liegt der Wert fast beim Dreifachen der Kosten.
Die Minto-Mine ist kein Greenfield-Projekt, sondern eine bereits bestehende Anlage, die weiterentwickelt werden soll. Brownfield-Projekte gelten in der Bergbaubranche als risikoärmer, da bereits Infrastruktur und Genehmigungen vorhanden sind. Das spiegelt sich auch in der positiven Bewertung wider.
Hintergrund und Bedeutung für Anleger
Für deutsche Privatanleger ist Selkirk Copper Mines ein eher unbekanntes Papier. Das Unternehmen ist an der TSX Venture Exchange sowie im US-amerikanischen Freiverkehr notiert. Die Aktie dürfte vor allem für spekulativ orientierte Anleger interessant sein, die auf Rohstoffwerte setzen.
Der Bergbausektor im Yukon hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Region im Nordwesten Kanadas gilt als rohstoffreich, aber auch als logistisch anspruchsvoll. Dass Selkirk Copper mit Minto auf ein Brownfield-Projekt setzt, reduziert einige dieser Risiken.
Die Bewertung von 494 Millionen Dollar zeigt das Potenzial des Projekts. Allerdings handelt es sich um eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung, nicht um eine Machbarkeitsstudie. Solche PEA-Berichte basieren auf Annahmen, die sich im weiteren Projektverlauf noch ändern können.
Ausblick
Anleger sollten die weitere Entwicklung des Projekts im Auge behalten. Entscheidend werden die nächsten Planungsschritte und mögliche Finanzierungsfragen sein. Der Bericht stammt vom Fachmagazin The Northern Miner, das in der Bergbaubranche hohes Ansehen genießt.
