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QIMC entdeckt thermogenes Nassgas in Nova Scotia neben Wasserstoff-Fund

86% der Bodengasproben bei New Salem-Apple River zeigen thermogene Nassgas-Signatur – direkt neben QIMCs 30%-Wasserstoffentdeckung.

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QIMC entdeckt thermogenes Nassgas in Nova Scotia neben Wasserstoff-Fund

Québec Innovative Materials Corp. (CSE: QIMC, OTC: QIMCF, FSE: 7FJ) hat neue Ergebnisse seines Bodengasprogramms 2026 im Gebiet New Salem-Apple River in Nova Scotia veröffentlicht. Die Daten zeigen, dass 86% der analysierten Proben eine thermogene Nassgas-Signatur aufweisen – ein starkes Indiz für ein aktives Kohlenwasserstoffsystem im Untergrund. Das Unternehmen verbindet diese Erkenntnisse mit seiner bereits bekannten Entdeckung von sauberem natürlichem Wasserstoff bei Bennett Hill, wo Bohrungen bis zu 30% H₂ ergaben.

Die Bodengasanalysen wurden vom unabhängigen geochemischen Labor GeoFrontiers Corporation aus Wichita Falls, Texas, durchgeführt – einem Institut mit einer analytischen Tradition in der Erdöl-, Erdgas- und Heliumexploration seit 1978. Insgesamt liegen nun mehr als 1.000 unabhängige Bodengasanalysen für Helium und C1-C4-Kohlenwasserstoffe vor. Die geologische und geophysikalische Interpretation stammt von Professor Marc Richer-Laflèche, Ph.D., vom Institut national de la recherche scientifique (INRS) in Québec.

Thermogenes Nassgas dominiert das Explorationsbild

Von den klassifizierten Proben entfallen 86% auf das Nassgasfeld, 8,7% auf Trockengas und 3,4% auf den Bereich Kondensat bis Öl. Lediglich rund 2% der Proben zeigen biogene oder gemischte Signaturen – ein Wert, der mit der Beschaffenheit der überwiegend organikarmen Gletschertill-Probenahmestellen konsistent ist. Die Daten stützen damit die Hypothese eines aktiven thermogenen Kohlenwasserstoffsystems in der stratigraphischen Säule unter New Salem-Apple River.

Die stärksten Ethan-Anomalien liegen über einem regionalen Schwerefeldtief, das als Verdickung des Sedimentbeckens interpretiert wird. Dieses Tief könnte die organikreichen lakustrinen Schiefer der Horton-Gruppe verbergen – jenen Horizont, auf den die Öl- und Gasindustrie im Cumberland-Becken historisch abgezielt hat. Das Energieministerium von Nova Scotia hatte diesen Schiefer als wichtigste geologische Ungewissheit für das konventionelle Gaspotenzial des Beckens identifiziert.

Ein struktureller Rahmen für drei verschiedene Gase

Das Besondere an der Situation bei QIMC ist die räumliche Nähe dreier unterschiedlicher Gassysteme innerhalb desselben regionalen Strukturrahmens. Thermogenes Gas tritt entlang der Verwerfungen F-I und F-II auf (Zonen A und E), Helium entlang F-III (Zonen B und C) sowie F-II (Zone D), und sauberer natürlicher Wasserstoff dominiert in Richtung der Cobequid Highlands, wo die Bohrungen bei Bennett Hill bis zu 30% H₂ ergaben. Alle drei Gase scheinen gemeinsame Strukturen zu nutzen, haben jedoch unterschiedliche Ursprünge und Entstehungszeitpunkte.

Der anomale Korridor erstreckt sich über etwa 18 Kilometer von West Advocate bis zu den östlichen Vermessungslinien und bildet den westlichen Abschluss des 43 Kilometer langen Korridors Apple River-Kirkhill. Der zentrale, verwerfungsgesteuerte Fairway umfasst eine Fläche von 20 bis 30 km². Drei regionale Verwerfungen (F-I, F-II, F-III), die im präkambrischen Grundgebirge verwurzelt sind, dienen als Migrationspfade, entlang derer Gas heute die Oberfläche erreicht.

Seismikprogramm läuft – konventionell und ohne Fracking

Derzeit erfasst QIMC rund 50 Linienkilometer 2D-Seismik, um die Strukturen unter den Anomalien abzubilden. Das Unternehmen betont ausdrücklich, dass es in Nova Scotia kein hydraulisches Fracking oder irgendeine Form der Lagerstättenstimulation einsetzt und dies auch nicht beabsichtigt. Das Play ist als konventionelles Gassystem konzipiert.

Als potenzielle Deckgesteine gelten die Evaporite der Windsor-Gruppe (Salz und Anhydrit), deren Vorhandensein unter dem Fairway durch Seismik und Bohrungen überprüft werden soll. Das Gebiet liegt in einem County mit bestehender Gastransportinfrastruktur – ein strategischer Vorteil in einer Provinz, die Nettoimporteur von Erdgas ist.

CEO John Karagiannidis kommentierte die Entwicklung: „In zwölf Monaten haben wir uns von einer einzelnen Traverse mit 28 Stationen zu einem Frontier-Play mit einer aktiven thermogenen Füllung, einer potenziellen Gasküche und den Verwerfungen, entlang derer Gas heute die Oberfläche erreicht, entwickelt – gestützt durch mehr als 1.000 unabhängige Helium- und C1-C4-Bodengasanalysen."

Von Explorationsneuland zum Multi-Gas-Korridor

Vor zwölf Monaten war das südwestliche Cumberland-Becken und seine Übergangszone zu den Cobequid Highlands noch praktisch unerforschtes Terrain mit kaum Bohrungen und sehr geringer Dichte an geowissenschaftlichen Daten. Frühere Industrie-Explorationen hatten sich auf die zentralen und östlichen Teile des Beckens konzentriert. Nun liegen regionale Schwerefelddaten, neu aufbereitete provinziale Aeromagnetikdaten, neue hochauflösende Bodenmagnetikdaten und eine neue strukturelle Interpretation vor.

Das Ergebnis ist ein 43 Kilometer langer Multi-Gas-Korridor: Im Osten befinden sich fünf Bohrlöcher in zwei Bohrzentren mit bis zu 30% sauberem natürlichem Wasserstoff bei Bennett Hill. Im Westen, bei New Salem-Apple River, zeigen sich die höchsten Heliumkonzentrationen des Programms sowie die thermogene Nassgas-Signatur über dem 18 Kilometer langen Korridor. Für deutsche Anleger ist das Projekt insofern relevant, als QIMC auch an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel 7FJ gelistet ist.

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