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OpenAI verpflichtet OpenClaw-Gründer Steinberger für KI-Agenten-Entwicklung

Der virale Open-Source-Bot wird als Stiftung weitergeführt, während Steinberger bei OpenAI die nächste Agentengeneration entwickelt.

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OpenAI verpflichtet OpenClaw-Gründer Steinberger für KI-Agenten-Entwicklung

OpenAI hat Peter Steinberger, den Gründer des viral erfolgreichen Open-Source-KI-Agenten OpenClaw, verpflichtet. CEO Sam Altman gab die Personalie am Sonntag über die Plattform X bekannt. Steinberger soll bei OpenAI die Entwicklung der nächsten Generation persönlicher KI-Agenten leiten.

Gleichzeitig wird OpenClaw als Open-Source-Projekt in eine Stiftung überführt, die weiterhin von OpenAI unterstützt wird. Steinberger betonte in einem Blogbeitrag, dass ihm die Offenheit des Projekts stets wichtig gewesen sei. Er habe OpenAI als den besten Ort identifiziert, um seine Vision weiterzuentwickeln und die Reichweite des Projekts zu erweitern.

Rasanter Erfolg des Open-Source-Projekts

OpenClaw, zuvor auch unter den Namen Clawdbot oder Moltbot bekannt, verzeichnete seit seiner Einführung im November einen bemerkenswerten Erfolg. Der Bot erhielt über 100.000 Sterne auf GitHub und zählte in einer einzigen Woche zwei Millionen Besucher. Nutzer schätzen OpenClaw als Assistenten, der autonome Aufgaben auf dem lokalen Rechner erledigen kann – vom E-Mail-Management über Versicherungskorrespondenz bis hin zum Flug-Check-in und Code-Schreiben.

Die Verpflichtung Steinbergers erfolgt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Branchenführer wie Altman sehen KI-Agenten – Software, die autonome Aufgaben ähnlich menschlichen Arbeitskräften ausführt – als den nächsten großen Entwicklungsschritt. OpenAI steht dabei im intensiven Wettbewerb mit Konkurrenten wie Google und Anthropic.

Milliarden-Bewertung und Talentakquise

OpenAI wurde zuletzt mit 500 Milliarden US-Dollar bewertet und strebt eine weitere Steigerung an. Im Rahmen des Talentwettlaufs investieren KI-Unternehmen hohe Summen: OpenAI erwarb beispielsweise im Mai das Startup io von iPhone-Designer Jony Ive für über sechs Milliarden US-Dollar.

Die rasche Verbreitung von OpenClaw hat auch regulatorische Aufmerksamkeit erregt. Das chinesische Industrieministerium warnte vor erheblichen Sicherheitsrisiken bei unsachgemäßer Konfiguration des Open-Source-Agenten. Nutzer könnten potenziell Cyberangriffen und Datenlecks ausgesetzt werden, da der Code frei anpassbar ist.

Internationale Expansion

OpenClaw hat sich besonders schnell in China verbreitet und lässt sich mit dort entwickelten Sprachmodellen wie DeepSeek kombinieren. Der chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu plant, seinen Smartphone-Nutzern direkten Zugang zu OpenClaw zu gewähren, was die internationale Bedeutung des Projekts unterstreicht.

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