Next Halbjahreszahlen: Online-Wachstum treibt Aufwertung an
Next überzeugt mit starken Halbjahreszahlen und hebt die Jahresprognose leicht an.

Der britische Modekonzern Next hat mit seinen Halbjahreszahlen die Erwartungen übertroffen und die Jahresprognose leicht angehoben. Treiber sind vor allem das starke Online-Geschäft und gezielte Marketingausgaben.
Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um neun Prozent auf 3,5 Milliarden Pfund. Dabei wuchs der Online-Außenhandel um 24 Prozent, der britische Online-Umsatz legte um sieben Prozent zu. Lediglich die britischen Filialverkäufe gaben leicht nach. Das Ergebnis vor Steuern kletterte um elf Prozent auf 569 Millionen Pfund – angetrieben durch das Umsatzwachstum und verbesserte operative Effizienz.
Solide Bilanz trotz höherer Investitionen
Der Free Cash Flow blieb mit 0,4 Milliarden Pfund unverändert, da höhere Investitionen in Immobilien und Infrastruktur die stärkeren Gewinne ausglichen. Die Nettoverschuldung inklusive Leasingverbindlichkeiten stieg von 1,5 auf 1,9 Milliarden Pfund. Die Gruppe tätigte im Berichtszeitraum Aktienrückkäufe im Wert von 355 Millionen Pfund und kündigte eine Zwischendividende von 98 Pence pro Aktie an – ein Anstieg von 13 Prozent.
Guidance leicht angehoben
Für das Gesamtjahr erwartet Next nun ein Umsatzwachstum von sieben Prozent auf 7,5 Milliarden Pfund. Das Ergebnis vor Steuern soll um acht Prozent auf 1,3 Milliarden Pfund steigen. Die Aktie reagierte positiv und legte im frühen Handel um 2,3 Prozent zu.
Bewertung im historischen Vergleich
Mit einem vorwärtigen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,3 für die nächsten zwölf Monate liegt Next über dem zehnjährigen Durchschnitt von 13,7. Die prospektive Dividendenrendite beträgt 3,1 Prozent, der langjährige Mittelwert liegt bei 3,2 Prozent. Alle Kennzahlen stammen vom LSEG Datastream und basieren auf den Schlusskursen des vorherigen Tages.
Hinweis für Anleger
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten einer Investition dar. Investitionen schwanken im Wert, sodass Anleger Verluste erleiden könnten. Renditen sind variabel und kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Performance. Schätzungen, einschließlich der prospektiven Renditen, basieren auf einem Konsens der Analystenschätzungen, die von LSEG bereitgestellt wurden.
