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New Hope Corporation übernimmt Malabar Resources für 2,4 Milliarden Australische Dollar

Der australische Kohleproduzent New Hope übernimmt Malabar Resources vollständig und sichert sich damit die Maxwell-Untertagemine in New South Wales.

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New Hope Corporation übernimmt Malabar Resources für 2,4 Milliarden Australische Dollar

Die Aktien der New Hope Corporation (ASX:NHC) sind am Montag deutlich gestiegen. Der Kurs legte um rund 4,7 Prozent auf 6,115 Australische Dollar (A$) zu und erreichte damit den höchsten Stand seit dem 21. September. Auslöser für die positive Marktreaktion ist die Ankündigung, den Kohleproduzenten Malabar Resources vollständig zu übernehmen. Mit dem Erwerb der verbleibenden Anteile sichert sich New Hope die volle Kontrolle über die Maxwell-Untertagemine im australischen Bundesstaat New South Wales.

Die Transaktion erfolgt im Rahmen eines empfohlenen Übernahmeplans, eines sogenannten Scheme of Arrangement. New Hope hält bereits rund 26 Prozent an dem nicht börsennotierten Unternehmen Malabar. Gemäß der Vereinbarung erhalten die übrigen Malabar-Aktionäre 0,5 New Hope-Aktien für jeden gehaltenen Anteil. Das entspricht einem Wert von 2,92 A$ pro Aktie, basierend auf dem Schlusskurs vom 16. Oktober.

Auf dieser Grundlage bewertet die Transaktion das Eigenkapital von Malabar mit etwa 1,8 Milliarden A$. Der Unternehmenswert inklusive Nettoverbindlichkeiten beläuft sich auf rund 2,4 Milliarden A$. Für deutsche Anleger ist dabei wichtig: Alle Beträge sind in Australischen Dollar angegeben, nicht in Euro.

Struktur der Transaktion und Aktionärsverteilung

Durch die Ausgabe von 227,8 Millionen neuen New Hope-Aktien verschieben sich die Eigentumsverhältnisse deutlich. Die bisherigen New Hope-Aktionäre werden etwa 79 Prozent des kombinierten Unternehmens halten, während die Malabar-Anteilseigner die restlichen 21 Prozent übernehmen. Die Marktkapitalisierung der fusionierten Gruppe wird pro forma auf etwa 6,3 Milliarden A$ geschätzt.

Bemerkenswert ist die Bezahlung: New Hope begleicht die Übernahme vollständig in eigenen Aktien und nicht in bar. Für die Malabar-Aktionäre bedeutet das eine Beteiligung am kombinierten Unternehmen statt eines sofortigen Cash-Erlöses. Der Gegenwert von 2,92 A$ je Anteil basiert auf dem Schlusskurs vom 16. Oktober und kann sich mit dem Kurs der New Hope-Aktie bis zum Abschluss der Transaktion noch verändern.

Strategisch ergänzt die Maxwell-Mine die nahegelegene Bengalla-Operation von New Hope. Die Mine produziert seit April im Langfrontabbau und strebt eine jährliche Kapazität von bis zu 5,5 Millionen Tonnen verkaufsfähiger Kohle an. Das kombinierte Unternehmen peilt langfristig eine jährliche Produktionskapazität von 19 Millionen Tonnen an.

Zustimmung, Bedingungen und Zeitplan

Die Vorstände beider Unternehmen unterstützen den Zusammenschluss ausdrücklich. Das Board von Malabar empfiehlt den Aktionären einstimmig die Annahme des Angebots, sofern ein unabhängiger Gutachter die Transaktion als vorteilhaft bewertet. Der Abschluss des Deals wird bis März 2027 erwartet.

Neben der Zustimmung der Malabar-Aktionäre und der gerichtlichen Genehmigung steht die Übernahme noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Freigaben. Dazu zählt die Genehmigung durch die japanische Wettbewerbsbehörde (Japan Fair Trade Commission). Der breitere australische Markt reagierte derweil mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent im S&P/ASX 200 positiv auf das Marktumfeld.

Für Anleger bleibt festzuhalten, dass die Transaktion mehrere Genehmigungshürden nehmen muss und der Zeitplan bis März 2027 reicht. Die Kursreaktion zeigt, dass der Markt die Übernahme der Maxwell-Mine und die damit verbundene Erweiterung der Produktionskapazität grundsätzlich positiv bewertet.

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