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Netflix-Aktie legt zu: Trump hält sich aus Übernahmeschlacht heraus

US-Präsident will sich nicht in Wettstreit um Warner Bros Discovery einmischen

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Netflix-Aktie legt zu: Trump hält sich aus Übernahmeschlacht heraus

Die Aktie von <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3ANFLX">Netflix (NASDAQ:NFLX) legte am Donnerstagmorgen um 1,6% zu, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, er werde sich nicht in den Übernahmekampf um Warner Bros Discovery einmischen. Der Streaming-Gigant profitierte von Trumps Aussage gegenüber NBC News, wonach er "entschieden habe, dass ich nicht involviert sein sollte" in die hochkarätige Prüfung der Medienfusion.

Die Äußerung markiert eine deutliche Kehrtwende. Noch im Dezember hatte Trump erklärt, er werde "an dieser Entscheidung beteiligt sein" bezüglich der geplanten Übernahme durch Netflix. Nun überlässt er die Entscheidung dem Justizministerium: "Das Justizministerium wird sich darum kümmern", so Trump in dem Interview.

Netflix hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 82,7 Milliarden US-Dollar für Warner Bros Discovery (NASDAQ:WBD) vorgelegt. Parallel dazu prüft das US-Justizministerium auch ein konkurrierendes feindliches Übernahmeangebot von Paramount Skydance. Beide Deals stehen unter intensiver kartellrechtlicher Beobachtung.

Kampf der Streaming-Giganten

Trump räumte die Wettbewerbsspannung zwischen den Bietern offen ein. "Es gibt die Theorie, dass eines der Unternehmen zu groß ist und dies nicht tun dürfen sollte, und das andere Unternehmen sagt etwas anderes", erklärte der Präsident. Die beiden Konkurrenten würden sich "aufs Schärfste" bekämpfen – "und es wird einen Gewinner geben".

Für Netflix könnte die Übernahme von Warner Bros Discovery einen strategischen Meilenstein darstellen. Das Unternehmen würde damit Zugang zu einem umfangreichen Content-Portfolio erhalten, darunter HBO, CNN und zahlreiche Film- und Fernsehrechte. Gleichzeitig würde der Deal die Marktkonzentration im Streaming-Sektor weiter erhöhen.

Anleger reagierten positiv auf Trumps Zurückhaltung, da politische Einmischung als zusätzliches Risiko für den Deal gegolten hätte. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Justizministerium, das beide Angebote unter kartellrechtlichen Gesichtspunkten prüft. Eine Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet.

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