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LBMA-Konferenz: Goldpreis soll in zwölf Monaten 5.013 Dollar erreichen

Teilnehmer der LBMA-Jahreskonferenz prognostizieren einen Goldpreis von 5.013 Dollar pro Feinunze binnen zwölf Monaten.

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LBMA-Konferenz: Goldpreis soll in zwölf Monaten 5.013 Dollar erreichen

Die Teilnehmer der jährlichen Versammlung der London Bullion Market Association (LBMA) in Sorrento, Italien, haben am Dienstag eine optimistische Prognose abgegeben. Demnach soll der Goldpreis innerhalb der nächsten zwölf Monate auf 5.013 Dollar pro Feinunze steigen. Das entspricht einem Anstieg vom aktuellen Niveau von rund 4.170 Dollar.

Die Umfrage unter globalen Teilnehmern der LBMA-Konferenz gilt als traditionelles Stimmungsbarometer der Edelmetallbranche. Die London Bullion Market Association ist der Branchenverband des Londoner Edelmetallmarkts, an dem die weltweiten Gold- und Silberpreise maßgeblich gebildet werden. Entsprechend aufmerksam verfolgen Marktbeobachter die jährlichen Preiserwartungen der Konferenzteilnehmer.

Trotz der kühnen Prognose steht das Edelmetall derzeit unter Druck. Gold ist in diesem Jahr bereits um 3% gefallen, weil die Erwartungen an dauerhaft höhere Zinssätze angesichts des Iran-Kriegs weiterhin bestehen. Höhere Zinsen gelten für Gold traditionell als Belastung, da das Metall keine laufenden Erträge abwirft.

Der Rückblick auf das vergangene Jahr fällt dagegen beeindruckend aus. Im Jahr 2025 verzeichnete Gold einen Anstieg von 64% und damit den größten jährlichen Gewinn seit 1979. Im Januar erreichte es mit 5.595 Dollar pro Unze ein Allzeithoch.

Auf der Konferenz des Vorjahres hatten die Teilnehmer noch prognostiziert, dass Gold bis heute etwa zu 4.980 Dollar gehandelt wird. Die damalige Erwartung liegt damit nur leicht unter dem aktuell tatsächlich erreichten Kursniveau.

Auch Silber, Platin und Palladium im Fokus

Die Umfrage projizierte zudem, dass die Silberpreise innerhalb eines Jahres von derzeit etwa 61 Dollar auf 97 Dollar pro Unze steigen werden. Silber ist in diesem Jahr nach einer Rallye von 147% im Jahr 2025 bisher um 14% gefallen. Das weiße Edelmetall zeigt damit ein ähnliches Muster wie Gold: ein außergewöhnlich starkes Vorjahr, gefolgt von einer Korrektur im laufenden Jahr.

Auch für die beiden anderen wichtigen Edelmetalle erwarten die Konferenzteilnehmer deutliche Zuwächse. Für Platin soll der Preis von derzeit 1.706 Dollar auf 1.914 Dollar pro Unze steigen. Für Palladium wird ein Anstieg von rund 1.174 Dollar auf 1.415 Dollar erwartet.

Beide Metalle stehen in diesem Jahr bislang unter erheblichem Druck. Sowohl Platin als auch Palladium sind in diesem Jahr um jeweils 17% bzw. 28% gefallen. Die Prognosen der Konferenzteilnehmer deuten jedoch darauf hin, dass die Branche mit einer kräftigen Erholung rechnet.

Für deutsche Privatanleger sind die Ergebnisse der LBMA-Umfrage vor allem ein Stimmungsindikator. Sie spiegeln die Erwartungen der wichtigsten Marktteilnehmer wider, sind aber ausdrücklich keine Garantie für die künftige Preisentwicklung. Edelmetalle bleiben volatile Anlageklassen, wie die deutlichen Kursrückgänge des laufenden Jahres zeigen.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von einem Redakteur überprüft.

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