KI-Picks im April: Diese Aktien lieferten über 45 Prozent
Im April erzielten ausgewählte KI-gestützte Aktienempfehlungen zweistellige bis über 45-prozentige Gewinne – ein außergewöhnlicher Monat für Anleger.

Der April 2026 war für viele Aktienanleger ein bemerkenswerter Monat. Angetrieben von erhöhter Marktvolatilität und starken Einzeltiteln verzeichneten bestimmte Aktien innerhalb weniger Wochen außergewöhnliche Kursgewinne. Besonders auffällig: KI-gestützte Auswahlstrategien konnten in diesem Umfeld überdurchschnittliche Renditen erzielen.
Investmentbanken profitierten dabei ebenfalls erheblich. Seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten sollen Banken durch die gestiegene Marktvolatilität Gewinne von insgesamt fast 50 Milliarden US-Dollar erzielt haben – ein Rekordwert, der die außergewöhnliche Dynamik an den globalen Kapitalmärkten unterstreicht.
Die stärksten KI-Picks im April auf einen Blick
Unter den herausragenden Einzelwerten stach vor allem Hims & Hers Health (HIMS) hervor, die allein im April um beeindruckende +45,26 Prozent zulegte. Dicht dahinter folgte Wingstop (WING) mit einem Plus von +35,53 Prozent im selben Zeitraum. Auch Halbleiter- und Technologiewerte zeigten starke Bewegungen: Entegris (ENTG) gewann +23,04 Prozent, Teradyne (TER) legte um +21,84 Prozent zu.
Weitere Titel aus dem Finanz- und Technologiesektor lieferten ebenfalls zweistellige Renditen allein im April:
- Evercore (EVR): +20,46 %
- Oracle (ORCL): +20,96 %
- Block (XYZ): +19,68 %
- Amazon (AMZN): +18,99 %
- UnitedHealth (UNH): +18,49 %
- Texas Instruments (TXN): +17,08 %
- Lazard (LAZ): +16,85 %
- Jefferies Financial (JEF): +16,27 %
Diese Ergebnisse stammen aus dem KI-gestützten Auswahlsystem von InvestingPro, das täglich Tausende globaler Aktien anhand proprietärer Modelle und Daten auf institutionellem Niveau scannt.
Wie funktioniert die KI-Strategie dahinter?
Das System sucht nach frühen Anzeichen für Trendwenden, sich verbessernden Fundamentaldaten und Kapitalbewegungen – und zwar bevor diese für den breiten Markt offensichtlich werden. Der Ansatz zielt darauf ab, eine Bewegung zu erfassen, während sie sich noch formiert, und nicht erst, wenn sie bereits abgeschlossen ist.
Jeden Monat aktualisiert das System seine Strategien. Neue Titel werden hinzugefügt, sobald sich Chancen ergeben, Gewinner werden gehalten, solange das Momentum anhält, und Positionen werden umgeschichtet, sobald die Bewegung abzuflauen beginnt. Dieser kontinuierliche Prozess soll sicherstellen, dass die Strategie stets auf die nächste Marktbewegung ausgerichtet bleibt.
Als Beispiel für die langfristige Performance wird die Strategie „Tech-Giganten" angeführt, die sich auf führende US-Technologieunternehmen konzentriert. Sie soll seit ihrer Einführung eine Gesamtrendite von +181,84 Prozent erzielt und damit ihre Benchmark um +113,64 Prozentpunkte übertroffen haben. Konkret bedeutet das: Wer bei Einführung der Strategie 10.000 US-Dollar investiert hätte, säße heute auf einem Depotwert von rund 28.184 US-Dollar. Dieselbe Summe in die Benchmark investiert wäre im gleichen Zeitraum lediglich auf etwa 16.820 US-Dollar angewachsen – ein Unterschied von über 11.000 US-Dollar.
Für deutsche Privatanleger, die KI-gestützte Anlagestrategien im Blick haben, zeigen diese Zahlen eindrücklich, welches Potenzial datengetriebene Auswahlmodelle in volatilen Marktphasen entfalten können. Gleichzeitig gilt wie immer: Vergangene Renditen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse, und jede Anlageentscheidung sollte sorgfältig abgewogen werden.
