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Japanische Aktienmärkte im Aufwind

Rüstungsaktien profitieren, stabile Konjunkturdaten stützen die Wirtschaftserholung

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Japanische Aktienmärkte im Aufwind

Der japanische Aktienmarkt verzeichnet am Dienstag Gewinne, angetrieben durch positive Konjunkturdaten. Der Nikkei-Index, der 225 Werte umfasst, stieg um fast 1,5 Prozent und schloss bei 38.652 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 1,7 Prozent und endete bei 2.699 Zählern. Zu den größten Gewinnern gehörten Rüstungsaktien, nachdem bekannt wurde, dass der bisherige Verteidigungsminister Shigeru Ishiba als potenzieller neuer Ministerpräsident gehandelt wird. „Der Markt geht davon aus, dass diese Titel von Berichten über Schlüsselmitglieder des neuen Kabinetts profitieren werden“, kommentierte Tomochika Kitaoka von Nomura Securities. Auch Exportwerte verzeichneten Zuwächse, unterstützt durch den schwächeren Yen. Toyota Motor stieg um 2,1 Prozent, Honda Motor legte um 2,3 Prozent zu. Schwermaschinenhersteller waren die größten Gewinner im Nikkei, wobei Kawasaki Heavy Industries einen Anstieg von 8,3 Prozent, Mitsubishi Heavy Industries von 7,8 Prozent und IHI von 7,3 Prozent verzeichneten.

Der japanische Markt profitierte von stabilen Konjunkturdaten. Der vierteljährliche Tankan-Bericht der Bank of Japan (BoJ) zeigte einen unveränderten Wert von plus 13 für das Vertrauen in der Großindustrie im Zeitraum bis September, was den Erwartungen der Märkte entsprach. Die Stimmung im Dienstleistungssektor verbesserte sich von plus 33 auf plus 34 Punkte und übertraf die Markterwartungen von plus 32. Die Daten zeigen, dass die japanische Wirtschaft trotz des schwachen globalen Wachstums weiterhin auf Erholungskurs ist, insbesondere gestützt durch eine robuste Binnennachfrage.

Experten zeigen sich positiv überrascht über die Widerstandsfähigkeit der japanischen Wirtschaft, insbesondere angesichts verschiedener Risikofaktoren wie dem stärkeren Yen, dem Druck auf Lohnerhöhungen und den Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft. „Die Gesamtergebnisse sind positiv, wenn man verschiedene Risikofaktoren wie den stärkeren Yen, den Druck auf Lohnerhöhungen und die Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft berücksichtigt“, sagte Takeshi Minami vom Norinchukin Research Institute. Trotz der Erholung des Yen seit Mitte Juli bleibt das Geschäftsklima großer Hersteller unerwartet stabil. Dennoch sind japanische Unternehmen vorsichtig in Bezug auf die Zukunftsaussichten. Während die Industrieunternehmen eine Verbesserung für die kommenden drei Monate erwarten, rechnen Dienstleistungsunternehmen mit einer Verschlechterung.

Die Börsen auf dem chinesischen Festland sind aufgrund eines Feiertages für den Rest der Woche geschlossen.

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