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Goldnachfrage in China sinkt im ersten Quartal

Anleger setzen auf Barren und Münzen, Schmuckkonsum bricht deutlich ein

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 Goldnachfrage in China sinkt im ersten Quartal

Chinas Goldverbrauch ist im ersten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,96 Prozent auf 290,492 Tonnen gesunken. Dies teilte die China Gold Association am Montag mit. Der anhaltend hohe Goldpreis habe die Nachfrage nach Goldschmuck gedämpft. Statt traditioneller Goldprodukte wie Schmuck oder Ornamenten bevorzugten die Verbraucher zunehmend Goldbarren und Münzen als Anlageform.

Der Konsum von Goldschmuck brach im ersten Quartal im Jahresvergleich um 26,85 Prozent auf 134,531 Tonnen ein. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Goldbarren und Münzen deutlich an. Hier wurde ein Zuwachs von 29,81 Prozent auf 138,018 Tonnen verzeichnet. Anleger suchten verstärkt nach sicheren Anlageformen, was auf die geopolitische Unsicherheit und wirtschaftliche Volatilität zurückgeführt wurde.

Die Inlandsproduktion von Gold in China erhöhte sich im ersten Quartal um 1,49 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte 87,243 Tonnen. Hinzu kam die Produktion von Gold aus importierten Materialien, die sich auf 53,587 Tonnen belief. Insgesamt stieg die Goldproduktion in China damit auf 140,830 Tonnen, was einem Zuwachs von 1,18 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.

Die Veränderungen im Verbrauchsverhalten und in der Produktion spiegeln die Auswirkungen der globalen wirtschaftlichen Lage und der Preisdynamik auf dem Goldmarkt wider. Investoren bevorzugten zunehmend physische Goldanlagen, während der traditionelle Schmuckkonsum unter den hohen Preisen litt. Die China Gold Association veröffentlichte diese Zahlen im Rahmen ihres regelmäßigen Berichts zur Entwicklung des Goldmarktes.

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