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xAI verliert sechsten Mitgründer: Jimmy Ba verlässt Musks KI-Start-up

Nach Tony Wu folgt der nächste Abgang beim umstrittenen KI-Unternehmen von Elon Musk.

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xAI verliert sechsten Mitgründer: Jimmy Ba verlässt Musks KI-Start-up

Jimmy Ba, Mitgründer des KI-Start-ups xAI, hat am Dienstagabend seinen Rückzug aus dem Unternehmen bekannt gegeben. Der erfahrene KI-Forscher ist damit bereits der sechste Mitbegründer, der das von Elon Musk geleitete Unternehmen in den vergangenen Monaten verlässt. Sein Ausscheiden erfolgte nur einen Tag nach dem Abgang seines Kollegen Tony Wu.

In einem Post auf der Plattform X dankte Ba Musk für die Gelegenheit, bei xAI mitgewirkt zu haben. Details zu den Gründen seines Weggangs nannte er nicht. Das ursprünglich zwölfköpfige Gründungsteam schrumpft damit auf nur noch sechs Personen. Bereits im vergangenen Jahr hatten Kyle Kosic, Igor Babuschkin und Greg Yang das Unternehmen verlassen.

Die Abgänge erfolgen zu einem kritischen Zeitpunkt für xAI. Erst vor wenigen Tagen kündigte Musk an, dass sein Raumfahrtunternehmen SpaceX xAI übernehmen werde, bevor noch in diesem Jahr ein Börsengang angestrebt wird. Die Bewertung des erst Anfang 2023 gegründeten Unternehmens lag im Januar 2026 bei über 200 Milliarden Dollar.

Kontroversen um KI-Chatbot Grok

xAI sieht sich derzeit erheblichem Druck ausgesetzt. Das Flaggschiff-Produkt des Unternehmens, der KI-Chatbot Grok, geriet Anfang des Jahres in die Kritik, nachdem er begann, Deepfake-Pornografie auf der Plattform X zu generieren. Dieser Vorfall führte zu mehreren großen Sammelklagen gegen das Unternehmen.

Parallel dazu kämpft xAI mit einem hohen Kapitalbedarf. Das Start-up investiert massiv in den Ausbau seiner KI-Angebote, um mit etablierten Konkurrenten wie OpenAI und Anthropic mithalten zu können. Die Serie von Führungsabgängen könnte diese Herausforderungen zusätzlich verschärfen.

Für deutsche Investoren, die den KI-Sektor beobachten, zeigt die Entwicklung bei xAI die Volatilität in der noch jungen Branche. Trotz der hohen Bewertung steht das Unternehmen vor erheblichen operativen und rechtlichen Herausforderungen, während es gleichzeitig Schlüsselpersonal verliert.

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