WNBA und Spielergewerkschaft einigen sich auf neuen Tarifvertrag
Die Basketballliga und ihre Spielerinnen beenden einen langen Streit – mit Millionengehältern als Kernpunkt.

Die WNBA und die Spielergewerkschaft WNBPA haben eine mündliche Einigung über einen neuen Tarifvertrag erzielt. Beide Seiten gaben die Übereinkunft am Mittwochmorgen in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. Die Vereinbarung gilt als wegweisend für die Geschichte der Frauenbasketball-Liga.
Die genauen Konditionen wurden noch nicht vollständig offengelegt. Bekannt ist jedoch, dass der neue Vertrag erhebliche Verbesserungen in mehreren Bereichen vorsieht – von den Grundgehältern bis hin zur Umsatzbeteiligung der Spielerinnen. Jüngste Verhandlungsvorschläge sahen maximale Spielergehälter von über einer Million US-Dollar vor.
Die Einigung beendet eine langwierige und teils hitzige Auseinandersetzung, die den Saisonstart der WNBA ernsthaft gefährdet hatte. Besonders brisant: Die Liga verzeichnet derzeit Rekordwachstum und eine nie dagewesene Popularität – nicht zuletzt durch Stars wie Caitlin Clark und Angel Reese.
Ratifizierung steht noch aus
Die mündliche Einigung ist noch nicht rechtskräftig. Sowohl die Spielerinnen als auch das WNBA Board of Governors müssen dem Vertrag in separaten Abstimmungen zustimmen. Beide Votierungen werden in den kommenden Wochen erwartet.
Für deutsche Sportfans und Investoren im Bereich Sportrechte und Medien ist diese Entwicklung relevant: Die WNBA gilt zunehmend als attraktives Wachstumssegment im globalen Sportmarkt. Steigende Gehälter und Umsatzbeteiligungen signalisieren ein professionelleres Ligamodell nach Vorbild der NBA.
