US-Repräsentantenhaus lädt Generalstaatsanwältin Bondi zur Epstein-Aussage vor
Der Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses fordert per Vorladung eine eidesstattliche Aussage von Justizministerin Pam Bondi.

Der Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses hat Justizministerin Pam Bondi offiziell vorgeladen. Die Vorladung zielt auf eine eidesstattliche Aussage im Rahmen der laufenden Ermittlungen rund um den verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ab. Das Gremium gab dies am Dienstag offiziell bekannt.
Laut der Ausschussmitteilung sollen Bondi und ihr Stellvertreter den Ausschussmitgliedern bereits am Mittwoch Bericht erstatten. Das Briefing ist als nicht-öffentliche Sitzung geplant. Damit erhöht der Kongress den Druck auf das Justizministerium, im Epstein-Komplex für mehr Transparenz zu sorgen.
Epstein-Ermittlungen weiter im Fokus
Der Fall Jeffrey Epstein beschäftigt die US-amerikanische Politik seit Jahren. Epstein starb 2019 in Untersuchungshaft unter bis heute umstrittenen Umständen. Seither fordern Politiker beider Parteien eine vollständige Aufklärung über sein Netzwerk und mögliche Verbindungen zu einflussreichen Persönlichkeiten.
Die Vorladung von Generalstaatsanwältin Bondi zeigt, dass der Kongress die Ermittlungen des Justizministeriums aktiv überwachen will. Für Anleger und Beobachter ist der Fall vor allem politisch relevant, da er das Verhältnis zwischen Legislative und Exekutive in den USA berührt. Eine offizielle Stellungnahme des Justizministeriums zu der Vorladung lag zunächst nicht vor.
