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US-Shutdown: Demokraten legen Trump neues DHS-Budgetangebot vor

Im seit dem 14. Februar andauernden Shutdown des Heimatschutzministeriums nähern sich beide Seiten vorsichtig an.

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US-Shutdown: Demokraten legen Trump neues DHS-Budgetangebot vor

Der Shutdown des US-Heimatschutzministeriums (Department of Homeland Security, DHS) dauert an – doch es gibt erste Anzeichen einer Annäherung. Die Demokraten im US-Kongress haben dem Weißen Haus ein neues Gegenangebot zur Wiederaufnahme des DHS-Betriebs unterbreitet. Das Angebot wurde laut einer mit den Verhandlungen vertrauten Person, die anonym bleiben wollte, am späten Dienstagabend übermittelt.

Hintergrund des Streits sind demokratische Forderungen nach Reformen bei der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze. Auslöser war der Tod zweier US-Bürger in Minneapolis, die von DHS-Beamten erschossen worden waren. Seit über einem Monat tauschen Demokraten und das Weiße Haus unter Präsident Donald Trump Vorschläge aus – ohne bislang eine Einigung zu erzielen.

Ein Beamter des Weißen Hauses bestätigte gegenüber dem Sender CNBC, dass das Gegenangebot eingegangen sei und derzeit geprüft werde. Details zum Inhalt des demokratischen Vorschlags nannte er nicht.

Zugeständnisse des Weißen Hauses auf dem Tisch

Gleichzeitig konkretisierte das Weiße Haus sein eigenes Angebot in einem Brief an zwei republikanische Senatorinnen: Susan Collins aus Maine und Katie Britt aus Alabama. Das Schreiben, verfasst vom Grenzbeauftragten Tom Homan und Direktor James Braid, listet mehrere Zugeständnisse der Trump-Regierung auf:

  • Verstärkte Einführung und Durchsetzung von Körperkameras für Beamte
  • Einschränkung von Vollzugsmaßnahmen in Krankenhäusern und Schulen
  • Striktere Kennzeichnungspflicht für Beamte
  • Erhöhte Aufsichtsanforderungen für DHS-Hafteinrichtungen
  • Kodifizierung des Verbots, US-Bürger ohne Straftatverdacht festzunehmen

Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass einige dieser Punkte lediglich Zusicherungen sind, bereits bestehende Gesetze einzuhalten. Die Demokraten erklärten am Dienstag, die Zugeständnisse reichten nach wie vor nicht aus.

Flughäfen spüren die Folgen des Shutdowns

Der DHS-Shutdown verläuft bisher weniger dramatisch als der rekordverdächtige allgemeine Regierungsstillstand des Vorjahres. Große Teile des Ministeriums gelten als systemrelevant, weshalb viele Mitarbeiter ohne Bezahlung weiterarbeiten. Dennoch zeigen sich spürbare Auswirkungen: Beamte der Transportsicherheitsbehörde (TSA) kündigen oder melden sich krank, anstatt unentgeltlich zu arbeiten.

In der vergangenen Woche verpassten viele DHS-Mitarbeiter ihre ersten vollständigen Gehaltsschecks. An den Sicherheitskontrollen der US-Flughäfen kommt es infolge des Personalmangels zu massiven Staus – mit direkten Konsequenzen für Reisende weltweit, darunter auch deutsche Touristen und Geschäftsreisende in den USA.

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