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USA: 430.000 Haushalte besitzen mehr als 30 Millionen Dollar

Die Zahl der Superreichen in Amerika wächst rasant – schneller als die Bevölkerung selbst.

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USA: 430.000 Haushalte besitzen mehr als 30 Millionen Dollar

In den Vereinigten Staaten gibt es rund 430.000 Haushalte mit einem Vermögen von mindestens 30 Millionen US-Dollar. Das zeigt eine Analyse von Ökonom Owen Zidar auf Basis aktueller Daten der US-Notenbank Federal Reserve bis zum Jahr 2022. Darunter befinden sich etwa 74.000 Haushalte, die sogar über 100 Millionen Dollar oder mehr verfügen.

Das Wachstum dieser Vermögensklasse übertrifft das allgemeine Bevölkerungswachstum deutlich. Haupttreiber sind die massiven Kursgewinne an den amerikanischen Aktienmärkten der vergangenen Jahre. Viele wohlhabende Haushalte hielten erhebliche Aktienpositionen und profitierten überproportional von der Börsenrally.

Acht- und neunstellige Vermögen auf dem Vormarsch

Besonders auffällig ist der Anstieg bei den sogenannten Ultra-High-Net-Worth-Individuals – also Personen mit einem Vermögen im acht- oder sogar neunstelligen Bereich. Diese Gruppe ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewachsen und verändert zunehmend die Struktur der US-Wirtschaft. Ökonomen beobachten, wie sich Kapital, Einfluss und wirtschaftliche Macht stärker konzentrieren.

Für deutsche Anleger und Beobachter ist diese Entwicklung aus mehreren Gründen relevant. Erstens zeigt sie, wie stark Aktienmärkte zur Vermögensbildung beitragen können. Zweitens hat die wachsende Vermögenskonzentration in den USA direkte Auswirkungen auf politische Debatten rund um Steuern, Regulierung und Ungleichheit – Themen, die auch in Europa an Bedeutung gewinnen.

Die Analyse unterstreicht, dass Börseninvestments langfristig zu erheblichem Vermögensaufbau führen können. Gleichzeitig verdeutlicht sie, dass Haushalte mit bereits hohem Kapitalvermögen am stärksten von Marktbewegungen profitieren. Die Schere zwischen Arm und Reich dürfte sich in den USA damit weiter geöffnet haben.

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