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US-Behörde fordert Tesla zu Cybercab-Steuerung auf

NHTSA fragt, ob das lenkradlose Taxi doch menschliche Steuerung erlaubt.

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US-Behörde fordert Tesla zu Cybercab-Steuerung auf

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA erhöht den Druck auf Tesla. In einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben fordert die Behörde von dem Elektroauto-Hersteller Klarheit zu einer zentralen Frage: Verfügt das geplante Robotaxi Cybercab über die Möglichkeit einer menschlichen Steuerung?

Hintergrund ist die aktuelle Kursentwicklung der Tesla-Aktie (TSLA), die zuletzt um 0,67 Prozent nachgab. Charttechnisch zeichnet sich laut Marktbeobachtern ein abwärtsgerichtetes Dreiecksmuster ab. Die Unsicherheit um das Cybercab-Projekt könnte diesen Trend verstärken.

Behördliche Nachfrage zu Sicherheitsstandards

Die NHTSA will von Tesla konkret wissen, ob das Fahrzeug mit herkömmlichen Steuerelementen wie Lenkrad und Pedalen bedient werden kann. Falls ja, möchte die Behörde erfahren, ob dies der Grund ist, warum Tesla davon ausgeht, dass das Cybercab den bundesstaatlichen Sicherheitsstandards entspricht.

Das Cybercab wurde von Tesla-Chef Elon Musk im vergangenen Jahr als vollautonomes Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale präsentiert. Die Vision: Ein reines Robotaxi, das ohne menschliches Zutun auskommt. Genau dieser Verzicht auf konventionelle Bedienelemente wirft jedoch regulatorische Fragen auf.

Regulatorische Hürden für autonome Fahrzeuge

Die Anfrage der NHTSA ist kein Einzelfall, sondern Teil eines grundsätzlichen Spannungsfelds. Während Tesla mit dem Cybercab die Zukunft der Mobilität ohne Fahrer ausruft, müssen die Fahrzeuge in den USA bestehende Sicherheitsstandards erfüllen. Diese schreiben für Straßenfahrzeuge bestimmte Bedienelemente vor – es sei denn, eine Ausnahmegenehmigung liegt vor.

Die Behörde prüft offenbar, ob Tesla eine solche Ausnahme anstrebt oder ob das Fahrzeug doch über eine versteckte manuelle Steuerungsoption verfügt. Letzteres könnte den Zulassungsprozess erheblich vereinfachen.

Auswirkungen auf Anleger

Für deutsche Privatanleger ist die Entwicklung relevant, da Tesla-Aktien auch hierzulande breit gestreut sind. Die Unsicherheit um die Zulassung des Cybercabs könnte die Volatilität der Aktie erhöhen. Sollte Tesla keine zufriedenstellenden Antworten liefern, drohen weitere regulatorische Hürden.

Die Antwort von Tesla auf das NHTSA-Schreiben wird mit Spannung erwartet. Sie könnte entscheidend dafür sein, ob das Cybercab wie geplant auf den Markt kommen kann – oder ob der Hersteller doch Kompromisse bei der autonomen Technologie eingehen muss.

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