Trump in Davos: USA mit 5,4% Wachstum und 1,6% Inflation
US-Präsident Donald Trump präsentierte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos beeindruckende Wirtschaftsdaten. Die Kerninflation liegt bei 1,6%, das Wachstum bei prognostizierten 5,4%.

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine optimistische Bilanz seiner bisherigen Amtszeit gezogen. In seiner Rede vor internationalen Wirtschaftsführern präsentierte er deutliche wirtschaftliche Verbesserungen seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus.
Starke Wirtschaftsdaten überzeugen
Trump erklärte, Amerika sei von einer Phase der "Stagflation" in eine Zeit mit "praktisch keiner Inflation und außerordentlich hohem Wirtschaftswachstum" übergegangen. Die Kerninflation der letzten drei Monate liegt bei nur 1,6 Prozent, während für das vierte Quartal ein Wachstum von 5,4 Prozent prognostiziert wird. Seit der Wahl habe der Aktienmarkt 52 neue Allzeithochs erreicht.
Billionen-Gewinne für Anleger
Besonders bemerkenswert: Altersvorsorgekonten und Ersparnisse hätten seit der Wahl einen Wertzuwachs von 9 Billionen US-Dollar verzeichnet. Trump hob zudem hervor, dass seit Januar 2025 mehr als 1,2 Millionen Menschen aus den Lebensmittelhilfeprogrammen ausgeschieden seien. Seine Regierung habe über 1 Billion Dollar an neuen Investitionen im Land gesichert – mehr als in der gesamten vorherigen vierjährigen Amtszeit.
Regulierungsabbau und Handelspolitik
Der Präsident führte die positiven Entwicklungen auf umfangreiche politische Änderungen zurück. Seine Regierung habe 129 Vorschriften abgebaut und ermögliche es Unternehmen nun, Ausgaben in einem Jahr statt über Jahrzehnte abzusetzen. Durch den Einsatz von Zöllen wolle er das US-Handelsdefizit reduzieren, das er als "das größte in der Weltgeschichte" bezeichnete.
Kritik an europäischer Energiepolitik
Trump charakterisierte die USA als "wirtschaftlichen Motor des Planeten" und äußerte sich kritisch zur europäischen Wirtschaftspolitik. "Deutschland erzeugt heute 22 Prozent weniger Strom als noch 2017", merkte er an. Zur europäischen Wirtschaft erklärte Trump: "Ich möchte, dass es Europa gut geht. Aber es steuert nicht in die richtige Richtung."
Der Präsident verwies abschließend auf "historische Handelsabkommen mit Partnern, die 40 Prozent des gesamten US-Handels abdecken". Die Weltwirtschaft profitiere, wenn die amerikanische Wirtschaft stark sei, betonte Trump vor den internationalen Teilnehmern des Forums.
