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Trump erwägt Seeblockade gegen Kuba – Ölimporte im Visier

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant offenbar drastische Maßnahmen gegen Kuba. Laut Politico wird eine vollständige Blockade der Ölimporte erwogen, um einen Regimewechsel zu erzwingen.

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Trump erwägt Seeblockade gegen Kuba – Ölimporte im Visier

Die Trump-Administration prüft eine vollständige Blockade der Ölimporte nach Kuba, wie das Politikmagazin Politico unter Berufung auf drei mit dem Plan vertraute Personen berichtet. Die drastische Maßnahme zielt darauf ab, einen Führungswechsel in dem karibischen Inselstaat herbeizuführen und markiert eine deutliche Eskalation der US-Politik gegenüber Kuba.

Rubio treibt harte Linie voran

Obwohl noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, wird der Plan von mehreren Kritikern der kubanischen Regierung innerhalb der Trump-Administration befürwortet. Besonders Außenminister Marco Rubio, selbst kubanisch-amerikanischer Abstammung, unterstützt die Initiative. Das Weiße Haus hat sich bislang nicht zu dem Bericht geäußert.

Teil einer umfassenderen Strategie

Die mögliche Blockade fügt sich in Trumps größere Strategie ein, die Dominanz der USA in der westlichen Hemisphäre zu festigen. Bereits Anfang Januar kündigte der US-Präsident an, Öl- und Geldflüsse von Venezuela nach Kuba zu unterbinden. Dies folgte auf die Operation vom 3. Januar, die zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro führte.

Katastrophale Folgen für Kubas Wirtschaft

Analysten warnen vor verheerenden Konsequenzen für die kubanische Wirtschaft. Das Land ist stark von Ölimporten abhängig, insbesondere aus Venezuela. Eine Blockade könnte die bereits angeschlagene Treibstoffversorgung, das Stromnetz und die gesamte Wirtschaft des Inselstaats zum Kollaps bringen.

Druck auf weitere Länder

Ermutigt durch die Entmachtung Maduros und die potenzielle Kontrolle über venezolanisches Öl, hat Trump auch Maßnahmen gegen Kolumbien angedeutet. Er forderte Kuba auf, ein Abkommen mit Washington zu schließen – eine Forderung, die von der Führung des kommunistisch geführten Inselstaats mit trotzigen Worten zurückgewiesen wurde.

Historische Dimension

Eine Seeblockade würde an die Kubakrise von 1962 erinnern, als die USA eine Seeblockade verhängten, um sowjetische Raketen von der Insel zu entfernen. Die aktuelle Überlegung unterstreicht die Entschlossenheit der Trump-Administration, den langjährigen Erzfeind der USA in die Knie zu zwingen und einen Regimewechsel zu erzwingen.

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